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Produkt-Dokumentation · Modul 12 von 12

Bild-SEO: Alt-Texte, Dateinamen und Formate richtig machen

Alt-Texte, Dateinamen und Bildformate entscheiden mit, ob Ihre Bilder in Google Bilder, Google Lens und der visuellen Suche überhaupt gefunden werden. Diese Seite zeigt zunächst, wie Sie diese Basics selbst richtig anlegen. Im Anschluss erfahren Sie, wie das JERVIS Image-SEO-Modul, eines von 12 Analyse-Modulen im JERVIS Scanner, dieselben Bilder automatisiert auf Alt-Text-Qualität, ImageObject-Schema, Lizenz- und Geo-Signale sowie eingebettete Metadaten prüft und dafür einen eigenen Seiten-Score vergibt.

Modul 12 von 12
Nicht im Free Scan
Score 100 minus feste Abzüge
9 Einzel-Checks
Site-weite Metadaten-Stichprobe
Geschäftsnutzen

Warum unsichtbare Bilder Ihnen Traffic kosten

Bilder werden nicht nur über die klassische Text-Suche gefunden. Google Bilder, Google Lens und die visuelle Suche sind eigene Suchflächen mit eigenem Traffic, unabhängig davon, wie gut Ihre Seite textlich rankt. Trägt ein Bild keinen aussagekräftigen Alt-Text, kein vollständiges ImageObject-Schema oder kein erkennbares Ortssignal, kann Google es für diese Suchflächen kaum einordnen. Für Sie bedeutet das schlicht verpassten zusätzlichen Traffic, und zwar gerade dort, wo es zählt: für lokale Unternehmen, deren Kundschaft in der Umgebung sucht, und für Fotografinnen und Fotografen sowie Bildagenturen, die auf das Licensable-Badge in der Google-Bildersuche angewiesen sind.

Das Image-SEO-Modul macht dieses Problem sichtbar, und zwar konkret statt abstrakt: Zu jedem der neun Finding-Typen zeigt der JERVIS Audit, welche Bilder auf welcher Seite betroffen sind. Sie erfahren nicht nur, dass irgendwo schwache Alt-Texte liegen, sondern welches Bild auf welcher Seite gemeint ist.

Im Report erhalten Sie daraus eine priorisierte Liste: welche Bilder beziehungsweise Seiten das größte ungenutzte Potenzial haben und wo sich eine Korrektur am ehesten lohnt, statt pauschal alle Bilder gleich zu behandeln.

Selbst umsetzen

Alt-Texte schreiben, die wirken: die Regeln

Bevor es um Schema und Score geht, zählen vier Basics, die Sie ohne Tool selbst festlegen: der Alt-Text, der Dateiname, das Bildformat und ein paar technische Attribute am img-Tag. Die folgenden vier Regeln zeigen, worauf es dabei ankommt.

1

Alt-Text: Motiv statt Platzhalter

Ein guter Alt-Text beschreibt, was konkret auf dem Bild zu sehen ist: Motiv, relevante Details und, wo sinnvoll, den fachlichen oder örtlichen Kontext. Generische Platzhalter wie Bild, Foto oder Header sowie reine Dateinamen wie IMG_4821 sagen weder Suchmaschinen noch Screenreader-Nutzerinnen und -Nutzern etwas über den tatsächlichen Inhalt. Ein Alt-Text ist außerdem keine Keyword-Liste, er sollte als vollständiger, natürlich klingender Satz oder Halbsatz funktionieren.

2

Dateiname: sprechend, klein, mit Bindestrichen

Der Dateiname ist neben dem Alt-Text das zweite Text-Signal, das einem Bild zur Verfügung steht, und er wird oft übersehen. Schreiben Sie ihn durchgehend klein, trennen Sie einzelne Wörter mit Bindestrichen statt mit Unterstrichen oder Leerzeichen, und benennen Sie das Motiv statt einer Kamera-Nummer. Verzichten Sie zusätzlich auf Umlaute und Sonderzeichen, damit der Dateiname in jeder Umgebung zuverlässig funktioniert.

3

Format: AVIF oder WebP mit Fallback

AVIF und WebP komprimieren deutlich effizienter als klassisches JPEG oder PNG, bei vergleichbarer sichtbarer Qualität, und sollten deshalb die erste Wahl sein. Binden Sie moderne Formate nach Möglichkeit mit einem Fallback ein, etwa über das picture-Element mit einer JPEG-Quelle für ältere Browser. Nutzen Sie außerdem verlustbehaftete Kompression, wo sie visuell nicht auffällt: Ein Foto verträgt in aller Regel eine spürbare Kompression, ohne dass der Unterschied für das menschliche Auge erkennbar wird.

4

width, height und Lazy-Loading

Setzen Sie width und height als Attribute direkt am img-Tag, auch wenn das Bild per CSS responsiv skaliert wird. Der Browser reserviert dadurch schon vor dem vollständigen Laden den richtigen Platz auf der Seite, sodass umliegender Inhalt beim Nachladen nicht mehr springt. Versehen Sie Bilder unterhalb des ersten Bildschirms mit Lazy-Loading, außer dem größten sichtbaren Bild direkt beim Seitenaufruf, dem LCP-Bild: Dieses sollte ohne Lazy-Loading eingebunden werden, damit es nicht unnötig verzögert erscheint.

Format-Größenvergleich: AVIF und WebP kleiner als JPEG oder PNG Drei horizontale Balken unterschiedlicher Länge: AVIF mit dem kürzesten Balken als kleinste Datei, WebP mit mittlerem Balken, JPEG oder PNG mit dem längsten Balken als größte Datei, jeweils bei vergleichbarer sichtbarer Qualität. AVIF kleinste Datei WebP kleiner als JPEG/PNG JPEG / PNG größte Datei Schematische Reihenfolge nach Kompressionseffizienz, ohne gemessene Werte oder Maßstab.
AVIF und WebP erzeugen bei vergleichbarer sichtbarer Qualität deutlich kleinere Dateien als klassisches JPEG oder PNG.
Lazy-Loading: Bilder im ersten Bildschirm laden sofort, Bilder darunter erst beim Scrollen Ein Viewport-Rahmen zeigt oben das LCP-Bild, das ohne Lazy-Loading sofort lädt. Eine gestrichelte Linie markiert das Ende des ersten Bildschirms. Darunter liegende Bilder werden als Platzhalter dargestellt, die erst beim Scrollen laden. LCP-Bild sofort, ohne Lazy-Loading Erster Bildschirm endet hier Platzhalter lädt beim Scrollen Platzhalter lädt beim Scrollen Weitere Bilder folgen beim Scrollen weiter unten Schematische Darstellung der Ladereihenfolge, kein Performance-Messwert.
Das LCP-Bild lädt sofort ohne Lazy-Loading, Bilder unterhalb des ersten Bildschirms laden erst beim Scrollen.

Ein Alt-Text im Vergleich: schlecht gegen gut

Die folgenden zwei Beispiele sind frei erfunden und dienen nur der Veranschaulichung, keine echten Kundendaten.

Schlecht
<img src="IMG_4821.jpg" alt="Bild">

Der Alt-Text sagt nichts über das Motiv, der Dateiname ist eine Kamera-Nummer, und es fehlen width, height sowie ein Lazy-Loading-Attribut.

Gut
<img
  src="eichentisch-tischlerei-mustermann-freiburg.avif"
  alt="Massiver Esstisch aus Eichenholz mit sichtbarer Maserung, gefertigt von der Tischlerei Mustermann in Freiburg"
  width="800" height="600"
  loading="lazy">
  • Alt-Text beschreibt Motiv, Material und Ort
  • Dateiname ist sprechend, klein geschrieben, mit Bindestrichen
  • width und height verhindern Layout-Verschiebungen beim Laden
  • Lazy-Loading, weil dieses Bild nicht das LCP-Bild ist
Was diese Regeln nicht zeigen: Ob ein einzelner Alt-Text auf einer bestimmten Seite objektiv als schwach gilt, ob genügend Bilder ein vollständiges ImageObject-Schema tragen oder ob ein Ortssignal für die lokale Sichtbarkeit fehlt, lässt sich von Hand kaum systematisch über eine ganze Website hinweg prüfen. Genau das übernimmt das JERVIS Image-SEO-Modul im folgenden Abschnitt: automatisiert, für jedes Bild auf jeder geprüften Seite.
Einordnung

Was das Image-SEO-Modul prüft

Das Image-SEO-Modul läuft auf Seiten-Ebene über die Content-Bilder einer Seite: Alt-Texte, ImageObject-Einträge (strukturierte Bild-Daten im JSON-LD) und deren Lizenz- sowie Ortssignale. Zusätzlich liest ein site-weiter Check eine repräsentative Stichprobe der Bilddateien selbst auf eingebettete EXIF-, IPTC- und XMP-Metadaten aus.

Insgesamt erzeugt das Themenfeld neun einzelne Finding-Typen in sieben Prüfbereichen, davon acht im Image-SEO-Modul und einer (Dateinamen) im SEO-Modul. Jeder Bereich hat eigene Schwellenwerte und eine eigene Rolle in der Score-Formel, siehe die folgenden Abschnitte.

Wichtig: Das Image-SEO-Modul gehört nicht zu den 5 Modulen des kostenlosen JERVIS Website-Checks (Technische QS, SEO-Audit, GEO-Prüfung, Text-Analyse, Barrierefreiheit). Bis auf eine Ausnahme bei generischen Dateinamen sind alle hier beschriebenen Prüfungen exklusiv im JERVIS Audit enthalten, siehe Abschnitt „Nicht im Free Scan“ weiter unten.
Sieben Bereiche

Vom Alt-Text bis zum Ortssignal: die sieben Prüfbereiche

JERVIS gruppiert die Bild-Prüfung in sieben Bereiche mit insgesamt neun einzelnen Finding-Typen. Jeder Bereich hat eigene Bedingungen und Schwellenwerte im Scanner-Code.

💬 Alt-Text-Qualität Sprache

Generische Platzhalter-Wörter: Bild, Foto, Photo, Image, Img, Projekt, Gallery/Galerie, Hero, Banner, Header, Picture, Pic, Slider, Slide
Generische Mehrwort-Phrasen wie „Header Bild“, „Content Image“ oder „Hero-Bild aus Original-Site“
Seiten-Typ als Alt-Text, etwa Homepage, Über uns, Leistungen, Portfolio oder Kontakt
Dateiname-abgeleitete Alt-Texte wie IMG_, DSC_, DSCN_, PXL_, Screenshot oder Datumsformate
Galerie-Zähler-Muster wie „Galerie 5“, „1/3“ oder „2 von 8“
Mindestlänge: unter 12 Zeichen oder weniger als 3 Wörter gilt als zu kurz

Diese Warnung erscheint ab 3 schwachen Bildern mit mindestens 25 Prozent Anteil an allen Content-Bildern der Seite, als kritischer Befund ab 5 schwachen Bildern mit mindestens 60 Prozent Anteil.

Für Sie: Ohne aussagekräftigen Alt-Text ist ein Bild für Google Bilder praktisch unsichtbar.

🧩 ImageObject-Vollständigkeit Schema

Geprüfte Felder: url oder contentUrl (mindestens eines), name, description (caption zählt als Teilsignal)
Ein Ortssignal aus contentLocation, locationCreated, spatialCoverage oder geo
representativeOfPage

Finding image-seo-imageobject-incomplete entsteht ab mindestens 50 Prozent der ImageObjects mit mindestens 2 fehlenden Kernfeldern, wobei representativeOfPage hier nicht mitzählt. Es entsteht auch, wenn ausnahmslos alle ImageObjects den Namen, die Beschreibung oder die URL vermissen lassen. Mehr zur Struktur im Schema.org-Guide.

Für Sie: Vollständige ImageObjects helfen Google, Ihre Bilder inhaltlich richtig einzuordnen und in der Bildersuche sowie in KI-gestützten Suchergebnissen korrekt anzuzeigen.

📊 ImageObject-Coverage Schema

Ab 4 Content-Bildern: Anteil der Bilder mit zugehörigem ImageObject unter 30 Prozent
Info bei 20 bis 30 Prozent Abdeckung, warning darunter, sofern kein ImageObject representativeOfPage: true trägt
Sonderfall: wichtige Seite (Start, Landingpage, Leistung, Projekt oder Galerie) mit Content-Bildern, aber null ImageObjects

Findings image-seo-imageobject-coverage-low und image-seo-imageobject-missing-important-page.

Für Sie: Je mehr Ihrer Bilder ein ImageObject besitzen, desto besser kann Google die Bildinhalte der gesamten Seite einordnen, nicht nur einzelne Motive.

🔖 Lizenz-Signal Schema

Getrennt von der Vollständigkeits-Zählung: sind ImageObjects vorhanden, aber trägt keines ein license-Feld, feuert das Finding
Google zeigt das Licensable-Badge nur, wenn license und acquireLicensePage gesetzt sind

Finding image-seo-imageobject-missing-license, severity info, Confidence 90. Das Fehlen gilt laut Scanner-Kommentar als nicht kritisch, deshalb info statt warning und ohne Score-Abzug.

Für Sie: Das license-Feld ist besonders für Fotografinnen, Fotografen und Bildagenturen relevant: Es ist Voraussetzung für das Licensable-Badge in der Google-Bildersuche.

📍 Geo-Signal GEO

Greift nur bei erkanntem lokalem Geschäfts-Kontext im JSON-LD: LocalBusiness, ProfessionalService, Organization, Photographer und weitere, oder PostalAddress, GeoCoordinates beziehungsweise Place
Mindestens ein ImageObject und mindestens ein Content-Bild vorhanden, aber kein Bild trägt ein Ortssignal
Seite ist wichtig oder das Geschäft hat eine konkrete Adresse

Finding image-seo-image-geo-missing, severity warning. Confidence 90 bei konkreter Adresse, 80 bei schwächerem Signal.

Für Sie: Ein Ortssignal an Ihren Bildern stärkt die lokale Sichtbarkeit, gerade wenn Kundschaft in Google Bilder oder Maps nach Angeboten in der Umgebung sucht.

📁 Eingebettete Metadaten Site-weit

Site-weiter Check statt Seiten-Einzelwertung: Stichprobe von bis zu 24 Bildern, maximal 2 pro Seite
Liest EXIF-, IPTC- und XMP-Metadaten aus den Bilddateien selbst
Weniger als 5 erfolgreich gelesene Bilder gelten als unvollständige Stichprobe

Finding image-seo-missing-embedded-image-metadata ab 5 gelesenen Bildern und unter 20 Prozent Abdeckung, kritisch nur bei starken Fotografie-Signalen (Konfidenz mindestens 80) und 0 Prozent Abdeckung, sonst warning. Zusatz-Finding image-seo-embedded-metadata-sample-incomplete (info) bei zu kleiner Stichprobe.

Für Sie: Eingebettete Metadaten sind ein zusätzliches Vertrauens- und Auffindbarkeits-Signal, das über die reine Alt-Text-Ebene hinausgeht.

🏷 Generische Dateinamen SEO-Modul

Läuft technisch nicht im Image-SEO-Modul, sondern im SEO-Modul
Erkennungsmuster: IMG_, DSC_, DSC gefolgt von einer Ziffer, image plus Ziffer, screenshot, photo plus Ziffer, pic plus Ziffer, bild plus Ziffer, foto plus Ziffer, unnamed, untitled

Finding seo-image-filename, severity info, Kategorie Bilder. Mehr zur Modul-Einordnung im SEO-Analyse-Guide.

Für Sie: Sprechende Dateinamen geben Google einen zusätzlichen Kontext-Hinweis zum Bildinhalt, ganz ohne zusätzlichen Aufwand beim Alt-Text.

Besonderheit dieses Moduls

Die Score-Formel: Start 100, feste Abzüge

Der Image-SEO-Score einer Seite startet bei 100. Für bestimmte Finding-Typen zieht der Scanner feste Punktwerte ab, nicht die generische Severity-Formel wie in anderen Modulen. Alle übrigen Finding-Typen, etwa das Lizenz-Signal oder Pass-Findings, verändern den Score nicht.

Finding-TypBedingungAuswirkung auf den Score
image-seo-alt-quality-poorseverity criticalhoch
image-seo-alt-quality-poorseverity warningmittel
image-seo-imageobject-missing-important-pageimmer warningmittel
image-seo-imageobject-incompleteimmer warningmittel
image-seo-imageobject-coverage-lowseverity warningmittel
image-seo-imageobject-coverage-lowseverity infogering
image-seo-image-geo-missingimmer warningmittel
alle anderen Finding-Typenz. B. Lizenz-Signal, Pass-Findingskeine Auswirkung
Zwei Details aus dem Code: Der Score kann nicht unter 0 fallen. Die beiden Findings zu eingebetteten Metadaten laufen als separater site-weiter Check und fließen nicht in diese Seiten-Score-Abzugsliste ein.
Illustrativ

Beispiel-Befund: schwache Alt-Texte

So sieht ein image-seo-alt-quality-poor-Befund im JERVIS Audit aus. Die Zahlen sind ein Beispiel zur Veranschaulichung, keine echten Scan-Daten.

Beispiel, illustrativ

Schwache Alt-Texte bei 4 von 12 Content-Bildern (33%)

Severity warning
Beschreibung 4 Content-Bilder haben generische, dateiname-artige oder fehlende Alt-Texte. Das schwächt die Suchmaschinen-Relevanz und barrierefreie Zugänglichkeit.
Empfehlung Alt-Texte mit konkreten, beschreibenden Phrasen versehen: Motiv, Kontext, Ort oder Person benennen. Dateinamen-Präfixe (IMG_, DSC_) und reine Kategorienamen vermeiden.
Confidence 90
Score-Effekt severity warning, wirkt sich als Warnung spürbar auf den Seiten-Score aus

Bedeutung für Sie: Diese vier Bilder werden in der Google-Bildersuche schlechter gefunden, weil Google ihren Inhalt nicht zuverlässig einordnen kann. Für Sie bedeutet das entgangene Sichtbarkeit und im Zweifel entgangene Anfragen, gerade wenn interessierte Kundschaft gezielt über Bilder sucht.

Hintergrund

Warum Bild-SEO zählt

Menschen erschließen ein Bildmotiv auf einen Blick. Suchmaschinen können das nicht: Sie sind auf Text-Signale rund um das Bild angewiesen, allen voran den Alt-Text und die strukturierten Daten im ImageObject-Schema. Fehlen diese Signale oder sind sie generisch, kann Google das Motiv, den Kontext und den Ort eines Bildes nur schwer einordnen, unabhängig davon, wie gut das Bild selbst aussieht.

Ein aussagekräftiger Alt-Text ist dabei mehr als ein SEO-Signal: Er beschreibt das Bild zuerst für Screenreader-Nutzerinnen und -Nutzer und wird erst danach von Suchmaschinen ausgewertet. Mehr dazu im Guide zur Barrierefreiheit. Das license-Feld am ImageObject entscheidet zusätzlich, ob ein Bild im Google-Feature Licensable Images auftauchen kann, relevant vor allem für Fotografinnen, Fotografen und Bildagenturen.

Alt-Text bedient zwei Zielgruppen: zuerst Screenreader, danach Suchmaschine Eine Alt-Text-Box verzweigt zu zwei Zielen: Screenreader-Nutzerinnen und -Nutzer lesen den Alt-Text zuerst, Suchmaschinen werten ihn erst danach aus. alt="Massiver Esstisch aus Eichenholz…" Screenreader zuerst gelesen Suchmaschine wertet danach aus Ein Alt-Text bedient beide Zielgruppen
Ein guter Alt-Text beschreibt das Bild zuerst für Screenreader, Suchmaschinen werten ihn erst danach aus.
Abgrenzung

Nicht im Free Scan: nur im Audit

Der kostenlose JERVIS Website-Check deckt 5 der 12 Analyse-Module ab: Technische QS, SEO-Audit, GEO-Prüfung, Text-Analyse und Barrierefreiheit. Das Image-SEO-Modul, Modul 12, gehört nicht dazu. Alt-Text-Qualität, ImageObject-Vollständigkeit, ImageObject-Coverage, das Lizenz-Signal und das Geo-Signal für Bilder sind deshalb ausschließlich im kostenpflichtigen JERVIS Audit sichtbar.

Eine Ausnahme: Die Erkennung generischer Dateinamen (Finding seo-image-filename) läuft technisch im SEO-Modul, nicht im Image-SEO-Modul. Da das SEO-Modul zu den 5 Free-Scan-Modulen gehört, sehen Sie diesen einen Bild-Check bereits im kostenlosen Check. Die Tiefenprüfung der übrigen acht Finding-Typen bleibt dem Audit vorbehalten.

Alle neun Finding-Typen des Image-SEO-Moduls sehen Sie im JERVIS Audit.
Häufige Fragen

FAQ zum Image-SEO-Modul

Ist das Image-SEO-Modul im kostenlosen Website-Check enthalten?
Nein. Der kostenlose Check deckt 5 der 12 Analyse-Module ab: Technische QS, SEO-Audit, GEO-Prüfung, Text-Analyse und Barrierefreiheit. Das Image-SEO-Modul ist Modul 12 und ausschließlich im JERVIS Audit enthalten. Eine Ausnahme ist die Erkennung generischer Dateinamen, die technisch im SEO-Modul läuft und damit bereits im kostenlosen Check sichtbar ist.
Wie berechnet JERVIS den Image-SEO-Score einer Seite?
Der Score startet bei 100. Für bestimmte Finding-Typen zieht der Scanner feste Punktwerte ab, deren Höhe sich am Schweregrad orientiert: kritische Befunde wiegen am schwersten, Warnungen mittel, Info-Meldungen am wenigsten. Das betrifft vor allem schwache Alt-Texte, fehlende oder unvollständige ImageObjects auf wichtigen Seiten, niedrige ImageObject-Abdeckung und fehlende Geo-Signale. Alle anderen Finding-Typen, etwa das Lizenz-Signal, verändern den Score nicht. Der Score kann nicht unter 0 fallen.
Was macht einen Alt-Text zu einem schwachen Alt-Text?
JERVIS erkennt generische Platzhalter wie Bild oder Foto sowie Seiten-Typ-Bezeichnungen wie Homepage oder Portfolio. Ebenso erkannt werden dateiname-artige Alt-Texte wie IMG_1234, Galerie-Zähler-Muster wie 2 von 8 sowie zu kurze Alt-Texte unter 12 Zeichen oder mit weniger als 3 Wörtern. Ein Finding entsteht ab 3 schwachen Bildern und mindestens 25 Prozent Anteil, kritisch ab 5 schwachen Bildern und mindestens 60 Prozent Anteil.
Welche Felder prüft JERVIS am ImageObject-Schema?
JERVIS prüft url oder contentUrl, name, description, ein Ortssignal aus contentLocation, locationCreated, spatialCoverage oder geo, sowie representativeOfPage. Fehlen bei mindestens der Hälfte der ImageObjects mindestens 2 dieser Felder, entsteht ein Vollständigkeits-Finding. Das license-Feld wird separat geprüft und zählt nicht zu diesen Kernfeldern.
Warum ist eine fehlende license-Angabe nur eine Info-Meldung?
Google zeigt Bilder im Licensable-Badge-Bereich nur, wenn license und acquireLicensePage gesetzt sind. Der Scanner stuft das Fehlen als nicht kritisch ein, deshalb löst es eine Info-Meldung ohne Score-Abzug aus, statt eine Warnung mit Punktabzug.
Was prüft JERVIS bei eingebetteten Bild-Metadaten?
JERVIS liest bei einer site-weiten Stichprobe von bis zu 24 Bildern, maximal 2 pro Seite, ob EXIF-, IPTC- oder XMP-Metadaten eingebettet sind. Ab mindestens 5 erfolgreich gelesenen Bildern und unter 20 Prozent Abdeckung entsteht ein Finding, das bei starken Fotografie-Signalen und 0 Prozent Abdeckung als kritisch gilt.
Welchen geschäftlichen Nutzen hat die Bild-SEO-Prüfung für mein Unternehmen?
Eine saubere Bild-SEO bringt Ihnen zusätzlichen Traffic über Google Bilder, Google Lens und die visuelle Suche, Suchflächen, die unabhängig von der klassischen Text-Suche funktionieren. Aussagekräftige Alt-Texte verbessern als Nebeneffekt zugleich die Barrierefreiheit Ihrer Seite für Screenreader-Nutzerinnen und -Nutzer. Für Fotografinnen, Fotografen und Bildagenturen ist ein vollständiges license-Feld zudem Voraussetzung für das Licensable-Badge in der Google-Bildersuche.
Welches Bildformat sollte ich verwenden, AVIF, WebP oder JPEG?
Für die meisten Websites sind AVIF oder WebP die beste Wahl, weil sie bei vergleichbarer sichtbarer Qualität deutlich kleinere Dateien erzeugen als klassisches JPEG oder PNG. Binden Sie moderne Formate nach Möglichkeit mit einem Fallback ein, etwa über das picture-Element mit einer JPEG-Quelle, damit auch ältere Browser das Bild anzeigen können.
Warum sollte ich nicht bei jedem Bild Lazy-Loading verwenden?
Lazy-Loading verzögert bewusst das Laden eines Bildes, bis es in den sichtbaren Bereich scrollt, das spart Ladezeit bei Bildern weiter unten auf der Seite. Beim größten sichtbaren Bild direkt beim Seitenaufruf, dem sogenannten LCP-Bild, wirkt sich dieselbe Verzögerung jedoch negativ aus: Binden Sie dieses Bild ohne Lazy-Loading ein, damit es ohne Verzögerung erscheint.

Verwandte Themen: Wie das SEO-Modul generische Dateinamen und weitere Bild-Signale einordnet, zeigt der SEO-Analyse-Guide. Wie JSON-LD-Strukturen wie ImageObject aufgebaut sind, zeigt der Schema.org-Guide. Stand: Juli 2026.

Bilder, die Google auch wirklich einordnen kann

Der JERVIS Audit prüft alle neun Finding-Typen des Themenfelds Bild-SEO, davon acht im Image-SEO-Modul und einer (Dateinamen) im SEO-Modul: Alt-Text-Qualität, ImageObject-Schema, Coverage, Lizenz-Signal, Geo-Signal und eingebettete Metadaten.

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