Zum Inhalt springen

Produkt-Dokumentation

Was prüft der JERVIS DSGVO-Check wirklich?

Diese Seite dokumentiert, was der JERVIS DSGVO-Check im Modul Technische QS (Qualitätssicherung) technisch tatsächlich prüft. Er deckt vier Punkte ab: Impressum-Link, Datenschutz-Link, Cookie-Banner-Erkennung und externe Dienste, die vor der Einwilligung laden. Eine interaktive Selbstcheck-Liste als Begleit-Tool finden Sie weiter unten. Technische Diagnose statt Rechtsberatung.

4 Prüfungen automatisiert
Teil des Technik-Moduls (1 von 12)
5 Module im Free Scan
15 Punkte Selbstcheck
Keine Rechtsberatung
Kundennutzen

Warum die DSGVO-Grundabsicherung für Ihr Unternehmen zählt

Ein fehlendes Impressum, ein Cookie-Banner ohne Wirkung oder Analytics-Skripte, die schon vor der Einwilligung Ihrer Besucher laden: Das gehört zu den häufigsten technischen Lücken auf Websites. Für Sie bedeutet das ein konkretes Abmahnrisiko und beschädigt gleichzeitig das Vertrauen, das Besucher in Ihre Website setzen. Wer merkt, dass im Hintergrund Daten fließen, bevor er zugestimmt hat, verlässt die Seite häufiger oder meldet sich seltener über das Kontaktformular.

Der JERVIS DSGVO-Check macht diese vier technischen Ansatzpunkte automatisiert sichtbar, in einem einzigen Durchlauf. Sie müssen nicht mehr jede Unterseite von Hand durchklicken, um zu prüfen, ob Impressum und Datenschutzerklärung überall verlinkt sind, ob der Cookie-Banner tatsächlich greift und ob externe Dienste sauber eingebunden sind.

Im Report erhalten Sie eine konkrete Fundliste mit den betroffenen Links und Diensten, sodass für Sie klar ist, wo zuerst gehandelt werden sollte. So sparen Sie sich die manuelle Fehlersuche und können die Priorität direkt an Ihre Agentur oder Ihr Entwicklungsteam weitergeben.

Wichtig für die Einordnung: Dieser Check ist eine technische Diagnose, keine Rechtsberatung. Er zeigt, was im Browser tatsächlich ankommt. Für die rechtliche Bewertung Ihrer Datenschutztexte, Verträge und Prozesse braucht es weiterhin eine Fachkanzlei.

Modul-Zuordnung

Was der JERVIS DSGVO-Check technisch prüft

Es gibt kein eigenständiges DSGVO-Modul unter den 12 Analyse-Modulen von JERVIS. Der DSGVO-Check ist ein Teil-Check innerhalb des Moduls Technische QS (Modul 1 von 12). Das Modul Technische QS hat im website-weiten Gesamtscore der fünf Free-Scan-Module ein Gewicht von 0,15. Diese Seite dokumentiert, was dieser Teil-Check technisch prüft, nicht eine allgemeine DSGVO-Anleitung.

Einordnung des DSGVO-Checks: 12 Module, ein Teil-Modul, ein Teil-Check Hierarchie von oben nach unten: 12 Analyse-Module insgesamt, darunter das Modul Technische QS mit einem Gewicht von 0,15 unter den 5 Free-Scan-Modulen, darunter der DSGVO-Check mit den vier Prüfungen Impressum-Link, Datenschutz-Link, Cookie-Banner und externe Dienste. 12 Analyse-Module Modul Technische QS 1 von 12 Modulen Gewicht 0,15 unter den 5 Free-Scan-Modulen DSGVO-Check Impressum-Link, Datenschutz-Link, Cookie-Banner, externe Dienste Schematische Einordnung nach Modul-Hierarchie, keine vollständige Modulliste.
Der DSGVO-Check ist kein eigenes Modul, sondern ein Teil-Check innerhalb des Moduls Technische QS.

Der Scanner arbeitet in zwei technisch gleichwertigen Varianten mit denselben vier Kernregeln. Primär nutzt er vorab extrahierte Seitendaten aus dem Crawl, als Fallback direkt live im Browser. In beiden Fällen zählt dieselbe Logik: Impressum-Link, Datenschutz-Link, Cookie-Banner und externe Dienste vor Consent (der Nutzer-Einwilligung).

Zwei Scan-Varianten führen zu denselben vier Kernregeln Zwei parallele Wege: primär vorab extrahierte Seitendaten aus dem Crawl, als Fallback direkt live im Browser. Beide Wege münden in dieselben vier geprüften Kernregeln: Impressum-Link, Datenschutz-Link, Cookie-Banner und externe Dienste vor Consent. Primär Vorab extrahierte Seitendaten aus dem Crawl Fallback Live direkt im Browser Vier Kernregeln geprüft Impressum-Link, Datenschutz-Link, Cookie-Banner, externe Dienste vor Consent Schematischer Ablauf, beide Varianten prüfen dieselbe Logik.
Ob primär über Crawl-Daten oder im Fallback live im Browser: Beide Varianten prüfen dieselben vier Kernregeln.

Weitere technische Grundlagen zu Sicherheits-Headern zeigt der Web-Security-Guide, zu Mixed Content (unverschlüsselt nachgeladene Inhalte auf einer verschlüsselten Seite) der Core-Web-Vitals-Guide.

Begleit-Tool

Begleit-Tool: Die 15 Punkte zum Selbst-Abhaken

Diese Liste ist ein Begleit-Tool für den eigenen Überblick, getrennt von der automatisierten Prüfung des Scanners. Was der JERVIS DSGVO-Check technisch tatsächlich misst, lesen Sie im Abschnitt "Die vier Prüfungen im Detail" weiter unten. Gehen Sie hier die folgenden 15 Punkte selbst durch und haken Sie ab, was auf Ihrer Website bereits sauber gelöst ist. Der Zähler läuft direkt in Ihrem Browser mit, ohne dass etwas gespeichert oder an einen Server gesendet wird.

0 von 15 Punkten geprüft

Pflichtangaben

Cookies und Consent

Datenverarbeitung

Hinweis: Diese Selbst-Check-Liste ist eine Gedächtnisstütze für den eigenen Überblick. Sie speichert nichts, sendet nichts an einen Server und läuft nur, solange Sie diese Seite geöffnet haben. Für die automatisierte technische Prüfung deckt der JERVIS DSGVO-Check vier Kernpunkte ab: Impressum-Link, Datenschutz-Link, Cookie-Banner und externe Dienste vor Consent, siehe Abschnitt weiter unten.
Vier Prüfungen

Die vier Prüfungen im Detail

Der DSGVO-Check innerhalb des Moduls Technische QS deckt genau vier Punkte ab. Nicht mehr, nicht weniger.

1. Impressum-Link

Der Scan sucht per Muster nach Links, deren Text oder Ziel-Adresse "impressum" oder "imprint" enthält. Findet er auf dieser Seite keinen Link, prüft er, ob eine Impressum-URL an anderer Stelle beim Crawl der Website entdeckt wurde. Ist das der Fall, wertet der Scan das als bestanden (Severity pass), zeigt aber den Hinweis, dass der Link im Footer sichtbar sein sollte. Wurde nirgends im Crawl ein Impressum gefunden, ist der Fund kritisch: "Gemäß § 5 DDG muss jede geschäftsmäßige Website ein leicht erreichbares Impressum haben."

Für Sie zählt das doppelt: Ein fehlendes Impressum ist ein klassischer Abmahnpunkt und wirkt auf Besucher wenig vertrauenswürdig.

2. Datenschutz-Link

Die Logik ist identisch zum Impressum-Link, mit einem Unterschied. Wenn auf dieser Seite kein Link gefunden wird und auch der Crawl keine Datenschutz-URL entdeckt hat, ist der Fund nur Info-Stufe, nicht kritisch. Der Grund: Das ist häufig technisch korrekt, etwa wenn die Datenschutzseite bewusst auf nofollow oder noindex steht.

Der Link ist für Besucher ein Vertrauenssignal: Er zeigt, dass mit ihren Daten transparent umgegangen wird, und ist zugleich eine DSGVO-Grundpflicht.

3. Cookie-Banner trotz externer Dienste

Wird kein Cookie-Banner erkannt und lädt die Seite gleichzeitig mindestens einen externen Dienst, ist der Fund kritisch. Die Banner-Erkennung prüft bekannte DOM-Selektoren, also feste Kennzeichnungen im Quellcode der Seite, von verbreiteten Consent-Tools wie Cookiebot, OneTrust, Borlabs oder Complianz. Zusätzlich prüft sie generische Cookie-Banner-Klassen und bekannte Consent-Cookie-Namen.

Diese Kombination ist eine DSGVO-Kernpflicht und zugleich eine Vertrauensfrage: Besucher merken schnell, wenn im Hintergrund Daten fließen, ohne dass sie zugestimmt haben.

4. Externe Dienste ohne nachweislichen Consent-Zeitpunkt

Unabhängig vom Banner-Status meldet der Scan jeden externen Dienst, der beim Seitenaufruf lädt, als eigenen Fund mit Warnstufe. Erkannt werden unter anderem youtube.com, youtube-nocookie.com, google-analytics.com, googletagmanager.com, maps.googleapis.com, maps.google.com, facebook.net, facebook.com, vimeo.com und hotjar.com. Gemessen werden die tatsächlichen Netzwerk-Anfragen der Seite, nicht nur, ob im Quellcode ein Consent-Tool eingebunden ist.

Unbemerkt ladende Tracking-Dienste vor der Einwilligung sind ein klassischer Abmahnpunkt und einer der Hauptgründe, warum Cookie-Banner überhaupt verpflichtend sind.

Was der Scan nicht prüft: Der DSGVO-Check bewertet nicht den Inhalt Ihrer Datenschutzerklärung, nicht die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung und nicht, ob ein eingesetztes Consent-Tool selbst korrekt konfiguriert ist. Er misst ausschließlich, was technisch im Browser ankommt.
Bewertung

Wie die Funde bewertet werden

Jede der vier Prüfungen kann je nach Ausgangslage eine andere Schwere-Einordnung auslösen. Bei den beiden Link-Prüfungen (Impressum, Datenschutz) macht es zum Beispiel einen Unterschied, ob ein Link direkt auf der geprüften Seite steht, nur andernorts im Crawl der Website gefunden wurde oder gar nicht auffindbar ist. Die folgende Übersicht zeigt die vier geprüften Themen und die grundsätzliche Bandbreite ihrer Bewertung, nicht jeden Einzelfall.

Prüfung Was allgemein ausgelöst wird Typische Schwere-Einordnung
Impressum-LinkFehlt der Link auf der Seite und lässt er sich auch sonst nirgends im Crawl der Website findenBestanden bis kritisch, je nachdem ob der Link irgendwo auf der Website auffindbar ist
Datenschutz-LinkFehlt der Link auf der Seite und lässt er sich auch sonst nirgends im Crawl der Website findenBestanden bis Info-Hinweis, da ein fehlender Link hier oft technisch beabsichtigt ist
Cookie-BannerKein Banner erkannt, während gleichzeitig externe Dienste ladenKritisch
Externe DiensteMindestens ein externer Dienst lädt beim SeitenaufrufWarnung
Schwere-Einordnung je Prüfung: von Bestanden bis Kritisch Eine vierstufige Skala von Bestanden über Info und Warnung bis Kritisch. Impressum-Link kann je nach Fundort zwischen Bestanden und Kritisch liegen. Datenschutz-Link kann zwischen Bestanden und Info liegen. Cookie-Banner ist bei einem Fund immer Kritisch, externe Dienste sind immer Warnung. Bestanden Info Warnung Kritisch 1. Impressum-Link 2. Datenschutz-Link 3. Cookie-Banner 4. Externe Dienste Punkte zeigen die jeweils möglichen Schwere-Einordnungen je Prüfung, nicht deren Häufigkeit.
Impressum- und Datenschutz-Link hängen vom Fundort ab, Cookie-Banner und externe Dienste haben eine feste Schwere-Einordnung.
Format

Beispiel-Befund: Cookie-Banner fehlt trotz externer Dienste

So sieht ein einzelner Fund im JERVIS-Report aus, hier am Beispiel des Cookie-Banner-Checks. Alle Werte sind illustrativ.

Beispiel, keine echten Kundendaten
id: tech-no-cookie-banner
severity: critical
category: DSGVO/Recht
title: Kein Cookie-Banner trotz externer Dienste
description: Die Seite lädt google-analytics.com, youtube.com, hat aber keinen erkennbaren Cookie-Consent-Banner.
element: google-analytics.com, youtube.com
suggestion: Cookie-Consent-Tool implementieren, z.B. Borlabs Cookie, Complianz oder Cookiebot.
evidence: 2 externe Dienste geladen, 0 Cookie-Banner-Selektoren gefunden

Bedeutung für Sie: Wenn Analyse- oder Marketing-Dienste ungeprüft laden, bevor ein Besucher zugestimmt hat, ist das einer der klassischen Abmahnungspunkte im Cookie-Kontext. Gleichzeitig beschädigt es das Vertrauen, das Besucher in Ihre Website setzen, denn viele bemerken solches Tracking im Hintergrund.

Einordnung

Technische Diagnose, keine Rechtsberatung

Diese Seite und der JERVIS DSGVO-Check sind eine technische Diagnose, keine Rechtsberatung. Der Scan prüft, was im Browser tatsächlich ankommt, nicht die rechtliche Zulässigkeit Ihrer Texte, Verträge oder Datenverarbeitungsprozesse. Für die rechtliche Bewertung Ihrer Datenschutztexte, Verträge und Prozesse braucht es weiterhin eine Fachkanzlei.

Free Scan

Teil des kostenlosen Checks

Technische QS, das Modul, das den DSGVO-Check enthält, ist eines von fünf Modulen im kostenlosen JERVIS-Check: Technische QS, SEO-Audit, GEO-Prüfung, Text-Analyse und Barrierefreiheit. Die vier DSGVO-Prüfungen dieser Seite laufen damit bereits im Free Scan mit, nicht erst im bezahlten JERVIS Audit.

Der JERVIS Audit erweitert die Prüfung um alle 12 Analyse-Module und gleicht Impressum- und Datenschutz-Links site-weit über alle gecrawlten Seiten ab. Mehr zu serverseitigem Tracking und Consent-Modellen zeigt der Tracking-Guide.

Häufige Fragen

FAQ zum DSGVO-Check

Ist der DSGVO-Check ein eigenständiges Prüfmodul?
Nein. Es gibt kein eigenständiges DSGVO-Modul unter den 12 Analyse-Modulen von JERVIS. Der DSGVO-Check ist ein Teil-Check innerhalb des Moduls Technische QS. Das Modul Technische QS hat im website-weiten Gesamtscore der fünf Free-Scan-Module ein Gewicht von 0,15.
Ersetzt der DSGVO-Check eine Rechtsberatung?
Nein. Der DSGVO-Check ist eine technische Diagnose und keine Rechtsberatung. Er prüft, was im Browser tatsächlich ankommt, nicht die rechtliche Zulässigkeit Ihrer Texte, Verträge oder Datenverarbeitungsprozesse. Dafür braucht es weiterhin eine Fachkanzlei.
Was passiert, wenn die Datenschutzerklärung nicht verlinkt, aber vorhanden ist?
Wurde beim Crawl der Website an anderer Stelle eine Datenschutz-URL gefunden, wertet der Scan das für diese Seite als bestanden (Severity pass), nicht als Hinweis oder kritischen Fund. Wurde die Datenschutzerklärung nirgends im Crawl gefunden, ist der Fund Info-Stufe, nicht kritisch. Der Grund: Das ist oft technisch korrekt, etwa wenn die Seite bewusst auf nofollow oder noindex steht.
Welche externen Dienste erkennt der Scan?
Der Scan misst tatsächliche Netzwerk-Anfragen beim Seitenaufruf und erkennt unter anderem youtube.com, youtube-nocookie.com, google-analytics.com, googletagmanager.com, maps.googleapis.com, maps.google.com, facebook.net, facebook.com, vimeo.com und hotjar.com.
Wie erkennt der Scanner, ob ein Cookie-Banner vorhanden ist?
Der Scanner prüft bekannte DOM-Selektoren verbreiteter Consent-Tools wie Cookiebot, OneTrust, Borlabs oder Complianz sowie bekannte Consent-Cookie-Namen. Fehlt beides und lädt die Seite gleichzeitig mindestens einen externen Dienst, meldet der Scan einen kritischen Fund.
Ist der DSGVO-Check im kostenlosen Check enthalten?
Ja. Technische QS ist eines von fünf Modulen im kostenlosen JERVIS-Check, neben SEO-Audit, GEO-Prüfung, Text-Analyse und Barrierefreiheit. Die vier DSGVO-Prüfungen laufen damit bereits im Free Scan mit.
Was prüft der DSGVO-Check nicht?
Der Scan bewertet nicht den Inhalt Ihrer Datenschutzerklärung, nicht die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung und nicht, ob ein eingesetztes Consent-Tool selbst korrekt konfiguriert ist. Er misst ausschließlich, was technisch im Browser ankommt: Links, Banner-Selektoren und Netzwerk-Anfragen.
Welchen geschäftlichen Nutzen hat der DSGVO-Check für mein Unternehmen?
Der DSGVO-Check hilft Ihnen, Abmahnrisiken frühzeitig zu erkennen und das Vertrauen Ihrer Besucher in die Website zu stärken. Er liefert außerdem die technische Grundlage, auf der eine Fachkanzlei die eigentliche rechtliche Bewertung vornehmen kann.

Verwandte Themen: Die vier Sicherheits-Header-Checks aus dem technischen Umfeld erklärt der Web-Security-Guide. Welche Fristen und Bußgelder das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz vorschreibt, zeigt der BFSG 2025 Guide. Auch beim Wechsel auf Server-Side-Tracking bleibt die Consent-Pflicht bestehen. Stand: Juli 2026.

Technisch sauber aufgestellt im DSGVO-Kontext

Prüfen Sie Ihre Pflichtlinks, Ihr Consent-Setup und die tatsächlich beim Seitenaufruf geladenen externen Dienste. Der JERVIS Audit prüft diese vier Punkte automatisiert und site-weit über alle Seiten Ihrer Website.

Kostenlos testen → Full Audit ansehen
Dauerhaft sauber: Autopilot PROTECT →
Kosten vorab klären: Preise für den DSGVO-Check →