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Modul-Dokumentation: Technik-Modul

Das Technik-Modul von JERVIS: 17 Sub-Analyzer im echten Browser

Das Technik-Modul, im System als Technische QS geführt, beantwortet eine einfache Frage: lädt Ihre Website technisch sauber, sicher und schnell, auf jedem Bildschirm? JERVIS prüft dafür jede Seite mit 17 spezialisierten Sub-Analyzern in 5 Kategorien: Bilder, Links, Fehler und Sicherheit, Performance sowie Grundlagen. Geprüft wird direkt im echten Browser bei Desktop- und Mobile-Auflösung. Jeder Befund ist mit einem konkreten Schwellenwert belegt, keine vage Einschätzung, sondern eine nachvollziehbare Zahl.

17 Sub-Analyzer
5 Kategorien
4 Schweregrade
Priorisiert im Report
2 Viewports pro Seite
Nutzen

Was bringt Ihnen das Technik-Modul?

Eine langsame oder technisch unsaubere Website kostet doppelt: Besucher springen vorzeitig ab, und Google bewertet dieselben Schwächen schlechter. Das Technik-Modul macht sichtbar, wo Ihre Website technisch bremst oder verwundbar ist, bevor es Umsatz kostet.

  • ⚡ Ladezeit-Bremsen konkret benennen

    Statt eines vagen "die Seite ist langsam" zeigt der Report, welches Bild, welches Skript oder welche Serverantwort tatsächlich ausbremst, mit Fundstelle und Empfehlung.

  • 🔐 Sicherheitslücken vor Kunden entdecken

    Fehlende Security-Header oder unverschlüsselt geladene Ressourcen sind Angriffsflächen, die Besucher meist nicht sehen, aber ein Scanner oder ein Angreifer sehr wohl. Das Technik-Modul deckt sie auf, bevor es jemand anderes tut.

  • 📋 Priorisierte Liste statt Rohdaten

    Jeder Befund kommt mit Schweregrad, Fundstelle und Empfehlung im Report an. Sie sehen sofort, was den größten Effekt auf Ladezeit, Sicherheit und Ranking hat.

  • 🔄 Wiederkehrende Ursachen erkennen

    Taucht derselbe Befund auf mehreren Seiten auf, liegt meist eine gemeinsame Ursache im Server oder Template vor. Eine Korrektur behebt dann oft viele Seiten gleichzeitig.

Eine langsame oder unsichere Website kostet doppelt Eine Box mit der Ausgangslage langsame oder unsichere Website verzweigt über zwei Linien zu zwei Folgen: Besucher springen vorzeitig ab, und Google bewertet dieselben Schwächen schlechter. Langsame oder unsichere Website Besucher springen vorzeitig ab Google bewertet dieselben Schwächen schlechter Schematische Darstellung des Zusammenhangs, kein Messwert.
Eine langsame oder technisch unsichere Website kostet doppelt: Besucher springen vorzeitig ab, und Google bewertet dieselben Schwächen schlechter.
Prüfumfang

17 Sub-Analyzer, 5 Kategorien: was das Technik-Modul im Detail prüft

Das Technik-Modul öffnet jede Seite in einem echten Browser und verteilt seine 17 Sub-Analyzer auf 5 Kategorien. Jeder Sub-Analyzer meldet seine Befunde konsistent nach demselben Schweregrad-System, nicht als grobe Einschätzung.

🖼 Bilder

Bilder sind oft der größte Hebel für Ladezeit und Sichtbarkeit. Wer hier spart, gewinnt Ladezeit ohne sichtbaren Qualitätsverlust.

Kaputtes Bild, angefordert aber nicht dargestellt: kritisch
Auffällig großes Einzelbild: Warnung
Kein modernes Format, nur WebP, AVIF und SVG gelten als modern: Hinweis
Fehlendes Lazy Loading unterhalb des sichtbaren Bereichs, Logos und Nav ausgenommen: Hinweis

🔗 Links

Kaputte oder leere Links kosten Nutzervertrauen und wirken auf Besucher unprofessionell.

Broken Links, intern und extern
Leere Links ohne Beschriftung
Self-Links, Seite verlinkt auf sich selbst

Fehler & Sicherheit

Risiken, die erst im Browser oder im Rechtsrahmen sichtbar werden und im Ernstfall Vertrauen oder eine Abmahnung kosten.

Konsolenfehler, echte Fehlermuster, Favicon-Rauschen ausgeschlossen: bei auffälliger Häufung Warnung statt Hinweis
Mixed Content, HTTP-Ressourcen auf HTTPS-Seite: kritisch
HSTS-Header (erzwingt HTTPS dauerhaft) fehlt bei HTTPS: Warnung
Clickjacking-Schutz oder nosniff-Header fehlt: Hinweis
DSGVO: Impressum-Link oder Cookie-Banner fehlt trotz externer Dienste: kritisch

Performance

Ladezeit-Hebel mit klaren Befunden statt Bauchgefühl, denn jede Sekunde Wartezeit kostet Besucher.

Auffällig hohes Seitengewicht: Hinweis oder Warnung, je nach Ausprägung
TTFB (Server-Antwortzeit): Hinweis oder Warnung bei auffällig langsamer Antwort
FCP (Zeit bis zum ersten sichtbaren Inhalt): Hinweis oder Warnung bei spät erscheinendem Inhalt
Auffällig große DOM-Größe (Anzahl HTML-Elemente einer Seite): Hinweis oder Warnung
Render-blockierende Skripte im Kopfbereich ohne async/defer: Warnung
Auffällig viele Drittanbieter-Domains: Hinweis oder Warnung, jede externe Domain ist ein zusätzlicher Ladezeit- und Datenschutzfaktor

🔧 Grundlagen

Basis-Checks, die sich zu einem schwachen Gesamteindruck summieren, auch wenn keiner davon allein dramatisch wirkt.

Veraltetes HTTP-Protokoll, HTTP/1.1 statt HTTP/2 oder HTTP/3: Warnung
Auffällig dünner Content: Warnung
Favicon, Viewport-Konfiguration, doppelte Element-IDs
CMS-Erkennung, informativ: WordPress, Shopify, Wix, Squarespace, Joomla, TYPO3, Webflow, Drupal, Next.js, Nuxt, Gatsby
Fünf Prüfkategorien fließen in einen gemeinsamen Modul-Score Die fünf Kategorien Bilder, Links, Fehler und Sicherheit, Performance sowie Grundlagen sind als eigene Boxen untereinander dargestellt. Von jeder Box läuft eine Linie zu einer gemeinsamen Box rechts mit der Beschriftung Modul-Score je Seite. Bilder Links Fehler & Sicherheit Performance Grundlagen Modul-Score je Seite Schematische Darstellung des Ablaufs, ohne Gewichtung der einzelnen Kategorien.
Alle Befunde aus den fünf Prüfkategorien fließen in denselben Modul-Score je Seite ein.
Praxis-Hinweis: Alt-Texte für Bilder prüft das Technik-Modul nicht, das liegt im Barrierefreiheit-Modul. Das Technik-Modul konzentriert sich bei Bildern auf kaputte Dateien, Größe, Format und Lazy Loading.
Bewertung

Statuscode-Ampel und Bewertung: wie das Technik-Modul einordnet

Statuscodes sind das einfachste Beispiel dafür, wie JERVIS Befunde in Ampel-Farben und Schweregrade übersetzt. Jede HTTP-Antwort trägt einen Code, definiert im Standard RFC 9110. JERVIS ordnet ihn automatisch einer von vier Ampel-Farben zu, nach demselben Prinzip, das für alle 17 Sub-Analyzer gilt.

200
Grün, OK

Die Seite wurde erfolgreich ausgeliefert und kann normal gecrawlt und indexiert werden. Der Zielzustand für jede wichtige Seite.

301 / 302
Gelb, Weiterleitung

301 ist eine dauerhafte, 302 eine temporäre Weiterleitung. Problematisch wird es bei langen Weiterleitungsketten oder wenn eine dauerhaft gemeinte Weiterleitung fälschlich als 302 markiert ist, denn dann verteilt Google die Linkkraft nicht sauber.

404 / 410
Orange, nicht gefunden

Die Seite existiert nicht mehr. 410 signalisiert bewusst, dass sie endgültig entfernt wurde, 404 lässt offen, ob sie zurückkehrt. Beide verschwinden aus dem Index, wichtige Seiten sollten diesen Code nie versehentlich liefern.

500 / 503
Rot, Serverfehler

Ein Serverfehler verhindert das Ausliefern der Seite komplett. Häufen sich 500er-Fehler beim Crawling, kann Google das Crawl-Budget drosseln oder die Seite zeitweise aus dem Index nehmen.

Praxis-Hinweis: Serverantwortzeit und Statuscode hängen eng zusammen. Wie sich langsame Serverantworten auf Ladezeit und die Core Web Vitals auswirken, zeigt der eigene Guide dazu.

Vier Schweregrade, ein durchgängiges System

Nicht nur Statuscodes: jeder der 17 Sub-Analyzer meldet seine Befunde in genau vier Stufen. Jede Stufe zieht unterschiedlich stark am Score.

Bestanden
kein Abzug

Kein Befund, der Check ist erfüllt.

Hinweis
kleiner Abzug

Kleinere Abweichung, zum Beispiel ein fehlender nosniff-Header.

Warnung
spürbarer Abzug

Relevantes Problem, zum Beispiel ein auffällig hohes Seitengewicht.

Kritisch
stärkster Abzug

Schwerwiegend, zum Beispiel Mixed Content oder ein fehlender Impressum-Link.

Aus der Summe aller Befunde einer Seite errechnet JERVIS einen Score zwischen einem Höchst- und einem Mindestwert. Ohne Befunde liegt der Score ganz oben. Im gewichteten Gesamtscore der Website zählt das Technik-Modul genauso viel wie die Barrierefreiheits-Prüfung, aber mit spürbar geringerem Gewicht als SEO-Audit und GEO-Prüfung, die beiden am stärksten gewichteten Module.

Gewichtung der Module im JERVIS-Gesamtscore, schematisch Vier Balken auf einer gemeinsamen Grundlinie zeigen die relative Gewichtung im Gesamtscore: Technik-Modul und Barrierefreiheit sind gleich hoch und tragen weniger bei, SEO-Audit und GEO-Prüfung sind deutlich höher und damit am stärksten gewichtet. Technik-Modul Barrierefreiheit gleiches Gewicht SEO-Audit GEO-Prüfung am stärksten gewichtet Schematische Darstellung der relativen Gewichtung, keine exakten Prozentwerte.
Technik-Modul und Barrierefreiheit zählen im Gesamtscore gleich viel, SEO-Audit und GEO-Prüfung sind die beiden am stärksten gewichteten Module.

Zwei Viewports pro Seite

Jede Seite wird bei zwei Bildschirmbreiten geprüft, standardmäßig Desktop bei 1920 mal 1080 Pixeln und Mobile bei 390 mal 844 Pixeln. Beide Durchläufe liefern eigene Befunde, die in denselben Score einfließen. Details zu Touch-Targets und Viewport-Überlauf liefert der Mobile-Optimierung-Guide.

Desktop
1920 × 1080
Echte Browser-Darstellung
JavaScript wird ausgeführt
Eigene Befunde je Viewport
Mobile
390 × 844
Touch-Bedienung simuliert
iPhone-User-Agent, per Standard aktiv
Horizontales Scrollen erkannt
Beispiel

So sieht ein technischer Befund aus

Ein Beispiel-Befund, wie JERVIS ihn im Report darstellt. Die folgenden Daten sind fiktiv und dienen nur der Veranschaulichung.

PerformanceWarnung

Seitengewicht 6.240 KB, auffällig hoch

Fundstelle
/produkte/uebersicht/
Beschreibung
Die Seite lädt insgesamt 6.240 KB an Bildern, Skripten und Stylesheets, deutlich mehr als für eine schnell ladende Seite üblich.
Empfehlung: Bilder komprimieren und ungenutzte Skripte entfernen.
Was das für Sie bedeutet: Ein so hohes Seitengewicht verlangsamt vor allem mobile Besucher mit schwächerer Verbindung spürbar, mit direktem Effekt auf Absprünge und Ranking.
Warum das zählt

Warum ein technischer Fehler oft mehrere Seiten gleichzeitig trifft

Ein einzelner technischer Befund betrifft selten nur eine Seite. Ein fehlender HSTS-Header, eine veraltete HTTP-Version oder eine langsame Serverantwortzeit liegen fast immer am Server oder am gemeinsamen Template, nicht an einer einzelnen Unterseite. Meldet JERVIS denselben Befund auf mehreren Seiten, ist das ein Hinweis auf eine gemeinsame Ursache statt auf viele einzelne Probleme. Im JERVIS Audit werden technische Befunde zusätzlich mit dem SEO-Modul und dem Barrierefreiheit-Modul korreliert. So lässt sich priorisieren, welche Korrektur den größten Effekt auf den Gesamtscore hat.

Verfügbarkeit

Technik-Check im Free Scan vs. Full Audit

Das Technik-Modul gehört zu den 5 Modulen im kostenlosen Website-Check, zusammen mit Barrierefreiheit, SEO-Audit, Text-Analyse und GEO-Prüfung, für bis zu 6 Seiten. Site-weite Auswertungen über alle Seiten hinweg liefert nur der vollständige JERVIS Audit.

Kostenloser Check

Bis zu 6 Seiten, sofort

  • Technik-Modul mit allen 17 Sub-Analyzern aktiv
  • Echte TTFB- und FCP-Messung im Browser
  • Desktop- und Mobile-Viewport gleichzeitig
  • Konkrete Schwellenwerte je Befund
  • Kein Login, keine Kreditkarte

Regulärpreis JERVIS Audit 990 €, zzgl. MwSt.

Häufige Fragen

FAQ zum Technik-Modul

Was prüft das Technik-Modul von JERVIS konkret?
Das Technik-Modul, im System als Technische QS geführt, arbeitet mit 17 Sub-Analyzern in 5 Kategorien: Bilder (Broken Images, große Dateien, Format, Lazy Loading), Links (defekte und leere Links), Fehler und Sicherheit (Konsolenfehler, Mixed Content, Security-Header, DSGVO-Grundprüfung), Performance (Seitengewicht, TTFB, FCP, DOM-Größe, Render-Blocking) und Grundlagen (HTTP-Protokoll, Favicon, Viewport, doppelte IDs). Jede Seite wird im echten Browser bei Desktop- und Mobile-Auflösung geladen.
Was ist der Unterschied zwischen den Schweregraden Hinweis, Warnung und kritisch?
JERVIS kennt vier Schweregrade: kritisch, Warnung, Hinweis und bestanden. Kritische Befunde wie kaputte Bilder oder Mixed Content ziehen den Score am stärksten nach unten. Warnungen wie ein zu hohes Seitengewicht ziehen spürbar, aber moderat ab. Hinweise wie ein fehlender Sicherheits-Header kosten nur wenig. Bestandene Prüfungen kosten nichts. Je mehr und je schwerere Befunde, desto niedriger der Modul-Score.
Wie berechnet JERVIS den Score des Technik-Moduls, und wie stark zählt er im Gesamtergebnis?
Der Score ergibt sich aus der Summe aller Befunde einer Seite, gewichtet nach Schweregrad, und bewegt sich zwischen einem Höchst- und einem Mindestwert. Ohne Befunde liegt der Score ganz oben. Im gewichteten Gesamtscore der Website zählt das Technik-Modul genauso viel wie die Barrierefreiheits-Prüfung, aber mit spürbar geringerem Gewicht als SEO-Audit und GEO-Prüfung, die beiden am stärksten gewichteten Module.
Wie prüft JERVIS Security-Header wie HSTS oder X-Content-Type-Options?
JERVIS liest die HTTP-Response-Header jeder Seite aus. Fehlt bei einer HTTPS-Seite der HSTS-Header, wird das als Warnung gemeldet. Fehlen X-Frame-Options oder eine CSP mit frame-ancestors als Klickjacking-Schutz, oder fehlt der X-Content-Type-Options-Header, meldet JERVIS das als Hinweis. Zusätzlich prüft JERVIS, ob Server- oder X-Powered-By-Header Technologie-Versionen preisgeben, ebenfalls als Hinweis.
Ist das Technik-Modul im kostenlosen Website-Check enthalten?
Ja. Das Technik-Modul gehört zu den 5 Modulen im kostenlosen Website-Check, zusammen mit Barrierefreiheit, SEO-Audit, Text-Analyse und GEO-Prüfung, für bis zu 6 Seiten ohne Anmeldung. Site-weite Auswertungen über alle Seiten hinweg liefert nur der vollständige JERVIS Audit.
Was ist der Unterschied zwischen TTFB und FCP?
Beide sind echte Messwerte aus dem Browser, keine Schätzungen. TTFB, Time to First Byte, misst, wie lange der Server für die erste Antwort braucht, über die Navigation-Timing-API. FCP, First Contentful Paint, misst, wann der erste sichtbare Inhalt im Browser erscheint, über die Paint-Timing-API. Beide Werte fließen mit eigenen Schwellenwerten in den Score ein, eine auffällig langsame Serverantwort oder ein spät erscheinender erster Inhalt werden als Befund gemeldet.
Prüft das Technik-Modul auch Alt-Texte für Bilder?
Nein. Die Alt-Text-Prüfung liegt im Barrierefreiheit-Modul, nicht im Technik-Modul. Das Technik-Modul prüft bei Bildern stattdessen kaputte Bilder, Dateigröße, modernes Format und Lazy Loading.
Was bringt mir das Technik-Modul konkret?
Eine langsame oder unsichere Website kostet doppelt: Besucher springen ab, bevor die Seite fertig geladen ist, und Google bewertet dieselben Schwächen schlechter. Das Technik-Modul deckt genau diese Bremsen und Sicherheitslücken auf, von kaputten Bildern über fehlende Security-Header bis zu langsamen Serverantworten, und listet sie priorisiert im Report. Sie erfahren nicht nur, dass ein Problem existiert, sondern wo genau es liegt und was zuerst behoben werden sollte.

Verwandte Themen: Wie JERVIS TTFB und FCP im echten Browser misst und LCP, INP und CLS nach Googles Schwellenwerten einordnet, zeigt der Guide zu den Core Web Vitals. Die vier Sicherheits-Header-Checks aus dem Technik-Modul erklärt der Web-Security-Guide im Detail. Touch-Targets und Zoom-Verhalten auf dem Smartphone prüft die Mobile-Optimierung. Stand: Juli 2026.

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