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Produkt-Dokumentation

SEO-Analyse: die eigene Website selbst prüfen und verstehen

Diese Seite zeigt zunächst, wie Sie die wichtigsten SEO-Basics selbst prüfen können, mit kostenlosen Bordmitteln und ganz ohne eigenes Tool. Im Anschluss erfahren Sie, wie das JERVIS SEO-Modul dieselbe Website automatisiert auf 35 einzelne Kriterien in 11 Kategorien prüft, von Title-Tag und Meta-Description über Heading-Struktur und strukturierte Daten bis zur internen Verlinkung, inklusive Bewertung und Beispiel-Befund.

35 Checks
11 Kategorien
Priorisiert nach Wirkung
6 Seiten im Free Scan
Nutzen

Was bringt Ihnen das SEO-Modul?

Eine Website kann inhaltlich überzeugend sein und trotzdem in Google unsichtbar bleiben, weil technische SEO-Basics im Hintergrund fehlen. Das SEO-Modul macht genau diese blinden Flecken sichtbar, bevor sie Anfragen kosten.

  • 🔍 Sichtbarkeits-Bremsen aufdecken

    Fehlende Title-Tags, unvollständige strukturierte Daten oder verwaiste Seiten schmälern die Sichtbarkeit in Google, oft unbemerkt über viele Seiten hinweg. Das SEO-Modul findet diese Stellen systematisch statt zufällig.

  • 📋 Priorisierte Befunde statt Zahlenwust

    Jeder Befund kommt mit Fundstelle, Beschreibung und Empfehlung in den Report, sortiert nach Schweregrad. Sie sehen sofort, was zuerst zu beheben ist, statt sich durch eine unsortierte Fehlerliste zu arbeiten.

  • ✅ Klare Handlungsliste in der Hand

    Am Ende steht keine abstrakte Bewertung, sondern eine konkrete Liste von Maßnahmen, die Sie oder Ihre Agentur direkt umsetzen können, mit dem größten Hebel zuerst.

  • 📈 Fortschritt sichtbar machen

    Weil dieselben 35 Kriterien konsistent auf jede Seite angewendet werden, lässt sich der Fortschritt nach Korrekturen objektiv nachvollziehen, statt sich auf ein Bauchgefühl zu verlassen.

Selbst durchführen

SEO-Analyse selbst durchführen: die ersten 7 Schritte

Bevor eine automatisierte Prüfung ins Spiel kommt, lässt sich ein großer Teil der SEO-Basics ganz ohne eigenes Tool oder mit kostenlosen Bordmitteln von Google prüfen. Die folgenden 7 Schritte zeigen, wo Sie in wenigen Minuten selbst nachsehen können.

  • 1. Title und Description im Quelltext prüfen

    Rufen Sie eine wichtige Seite auf und öffnen Sie per Rechtsklick den Seitenquelltext oder die Tastenkombination Strg+U. Suchen Sie im head-Bereich nach dem title-Element und dem meta-description-Tag: Steht dort ein aussagekräftiger, individueller Text, oder fehlt er, ist er leer oder auf mehreren Seiten identisch? Ein guter Title benennt das Hauptthema der Seite in wenigen Worten, eine gute Description fasst den Inhalt in ein bis zwei Sätzen zusammen.

  • 2. Genau eine H1 kontrollieren

    Prüfen Sie im selben Quelltext, wie oft das h1-Tag vorkommt: Es sollte genau einmal auftauchen, direkt über dem Haupttext der Seite. Fehlt die H1 ganz oder taucht sie mehrfach auf, fehlt Google und Nutzern ein klares Signal, worum es auf der Seite geht. Achten Sie zusätzlich darauf, ob nachfolgende Überschriften logisch mit h2 und h3 gestaffelt sind, ohne Sprünge dazwischen.

  • 3. Google Search Console Abdeckungsbericht lesen

    Öffnen Sie in der kostenlosen Google Search Console den Bereich Seiten beziehungsweise den Indexierungsbericht. Dort sehen Sie, welche Seiten Google tatsächlich indexiert hat und welche aus welchem Grund ausgeschlossen sind, etwa wegen eines Duplicate-Content-Hinweises oder eines Crawling-Fehlers. Das zeigt schnell, ob wichtige Seiten in der Google-Suche überhaupt auftauchen können.

  • 4. Interne Verlinkung der wichtigsten Seite zählen

    Überlegen Sie, von wie vielen anderen Seiten Ihrer Website aus ein Link auf Ihre wichtigste Unterseite führt, etwa aus der Navigation, aus Blogartikeln oder aus verwandten Leistungsseiten. Seiten ohne eingehende interne Links finden Google und Besucher deutlich schwerer. Ergänzen Sie im Zweifel gezielt ein bis zwei sinnvolle Verlinkungen aus thematisch passendem Content.

  • 5. Ladezeit mit PageSpeed Insights messen

    Geben Sie die URL in das kostenlose Tool PageSpeed Insights von Google ein und lassen Sie Mobil- und Desktop-Wert getrennt berechnen. Achten Sie besonders auf den Largest Contentful Paint, also wie lange das größte sichtbare Element bis zur vollständigen Darstellung braucht. Eine langsame Seite verliert Besucher häufig, bevor der Inhalt überhaupt gelesen werden kann.

  • 6. robots.txt und Sitemap aufrufen

    Rufen Sie ihredomain.de/robots.txt und ihredomain.de/sitemap.xml direkt im Browser auf. In der robots.txt sehen Sie, ob wichtige Bereiche versehentlich für Suchmaschinen gesperrt sind, in der Sitemap, ob alle relevanten Seiten überhaupt gelistet werden. Eine fehlende oder falsch verlinkte Sitemap erschwert Google das vollständige Erfassen der Website.

  • 7. Mobilansicht testen

    Öffnen Sie die Website auf einem Smartphone oder verkleinern Sie im Browser das Fenster testweise auf Mobilbreite. Prüfen Sie, ob Text ohne Zoomen lesbar bleibt, ob Buttons groß genug zum Antippen sind und ob keine Inhalte seitlich abgeschnitten werden. Google bewertet primär die mobile Version einer Seite, nicht die Desktop-Ansicht.

Die 7 Schritte der manuellen SEO-Analyse im Ablauf Ein Ablaufdiagramm zeigt die sieben Schritte der Selbst-Analyse in der empfohlenen Reihenfolge: Title und Description prüfen, H1 kontrollieren, Google Search Console Abdeckungsbericht lesen, interne Verlinkung zählen, Ladezeit mit PageSpeed Insights messen, robots.txt und Sitemap aufrufen, Mobilansicht testen. 1 2 3 4 5 6 7 1 Title & Description prüfen 2 H1 kontrollieren 3 Search-Console-Bericht lesen 4 Interne Verlinkung zählen 5 Ladezeit mit PageSpeed Insights 6 robots.txt und Sitemap aufrufen 7 Mobilansicht testen
Die sieben Schritte der Selbst-Analyse bauen aufeinander auf, von der Quelltext-Prüfung bis zum Mobiltest.
Was die manuelle Prüfung nicht abdeckt: Diese 7 Schritte zeigen die größten sichtbaren SEO-Basics, aber nicht, wie ein einzelner Befund auf einer bestimmten Seite priorisiert einzuordnen ist, ob strukturierte Daten technisch korrekt aufgebaut sind oder ob eine Seite als verwaist gilt, weil sie von nirgendwo intern verlinkt wird. Genau hier setzt das JERVIS SEO-Modul mit seinen 35 Checks in 11 Kategorien an, dokumentiert im folgenden Abschnitt: Es prüft jede gecrawlte Seite konsistent, findet auch Muster, die sich erst im Seitenvergleich zeigen, und übersetzt jeden Befund in eine konkrete Empfehlung im Report.
Was das SEO-Modul prüft

Die 35 SEO-Checks im Überblick: 11 Kategorien, ein Blick pro Seite

Jede Seite, die JERVIS crawlt, durchläuft alle 35 Checks des SEO-Moduls automatisiert. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Prüfungen je Kategorie, in verständlicher Sprache statt als technische Kennung, jeweils mit dem Grund, warum die Kategorie für Ihre Sichtbarkeit zählt. Wie das technische Pendant arbeitet, zeigt der Guide zum Technik-Modul.

  • 📝 Content

    Zu wenig oder zu dicht gestopfter Text schadet der Lesbarkeit und dem Ranking gleichermaßen.

    Dünner Content: auffällig kurze Seiten werden als Warnung gemeldet, mit einer eigenen, strengeren Schwelle als im Technik-Modul
    Keyword-Dichte: eine auffällig hohe Wiederholung desselben Begriffs löst eine Keyword-Stuffing-Warnung aus
  • 🏷 Meta Tags

    Title und Description entscheiden, ob jemand in der Suche überhaupt klickt.

    Fehlender Title-Tag: kritischer Befund
    Title-Länge außerhalb von 30 bis 60 Zeichen wird gemeldet
    Fehlende Meta-Description: Warnung, Längen außerhalb von 120 bis 155 Zeichen werden gemeldet
    Fehlendes Canonical-Tag: Warnung
    Mehrsprachige Seiten mit gesetztem lang-Attribut, aber ohne hreflang-Verweise: Warnung
  • 📑 Headings

    Eine klare Überschriften-Hierarchie hilft Google und Nutzern gleichermaßen, den Inhalt zu erfassen.

    Fehlende H1: kritischer Befund. Mehrere H1 auf einer Seite: Warnung
    Hierarchie-Sprünge, etwa von H1 direkt zu H3 ohne H2 dazwischen, werden gemeldet
    Auffällig lange, auffällig kurze oder leere Überschriften werden erkannt
  • 🧩 Structured Data

    Strukturierte Daten helfen Google, Inhalte korrekt einzuordnen und als Rich Result zu zeigen.

    Fehlende strukturierte Daten insgesamt: Warnung. Fehlerhafte JSON-LD-Blöcke mit Parse-Fehlern: Warnung
    Person-, LocalBusiness- oder Organization-Einträge ohne stabile @id-Kennung werden erkannt, wichtig für die Verknüpfung von Entitäten über die ganze Website hinweg
  • 🔗 Interne Verlinkung

    Seiten ohne Zugangsweg finden weder Nutzer noch Google zuverlässig.

    Verwaiste Seiten ohne eingehende interne Links: Warnung, die Startseite ist ausgenommen
    Auffällig hohe Klicktiefe von der Startseite aus: Hinweis
    Zu wenige interne Links im Fließtext: Hinweis, Navigation und rechtliche Pflichtseiten wie das Impressum zählen nicht mit
    Interne Links mit nofollow-Attribut werden erkannt
  • ⚙️ Technisch

    Seiten, die auf sich selbst weiterleiten, verwirren Crawler und verschwenden Linkkraft.

    Seiten, die selbst mit Statuscode 301 oder 302 antworten, werden markiert
  • 🖼️ Bilder

    Sprechende Dateinamen sind ein einfacher, oft übersehener Ranking-Hebel für die Bildersuche.

    Generische Bild-Dateinamen wie IMG_1234, DSC_0001 oder screenshot werden erkannt
  • 🌐 URL-Struktur

    Saubere, sprechende URLs sind leichter zu merken, zu teilen und einzuordnen.

    Auffällig lange Pfade, URL-Parameter, Großbuchstaben in der URL und Unterstriche statt Bindestriche werden gemeldet
  • 🔍 SERP Features (Suchergebnisseite)

    Rich Results nehmen mehr Platz in der Suche ein und heben Sie von der Konkurrenz ab.

    Fragende H2-Überschriften im Haupttext ohne FAQPage-Schema: FAQ-Schema bringt keine Google-Sonderdarstellung mehr (seit 7. Mai 2026 entfernt), bleibt aber wertvoll für KI-Suchsysteme und GEO (strukturierte Frage-Antwort-Daten)
    Fehlendes WebSite-Schema mit SearchAction auf der Startseite: Hinweis
    Mehrere Content-Bilder ohne ImageObject-Schema: Hinweis
  • 💬 Social Media

    Ohne saubere Open-Graph-Tags sehen geteilte Links in sozialen Netzwerken unfertig aus.

    Open Graph und Twitter-Card werden mehrfach geprüft: Sind og:title, og:description und og:image gesetzt? Sind og:image und twitter:image vorhanden, in einer für Vorschaubilder üblichen Mindestgröße? Und sind alle zentralen OG-Tags title, description, url, type und image vollständig?
  • 🕒 Content Freshness

    Sichtbar veraltete Jahresangaben wirken auf Besucher und auf Google unglaubwürdig.

    Copyright-Jahre und Datumsangaben wie "Stand:" oder "Aktualisiert am" werden erkannt. Deutlich veraltete Jahresangaben werden gemeldet. Erfahrungsangaben wie "seit 2015" gelten bewusst nicht als veraltet
Bewertung

So bewertet JERVIS: Schweregrade statt Bauchgefühl

Jeder Befund bekommt einen von vier Schweregraden: kritisch, Warnung, Hinweis oder bestanden. Jeder Schweregrad zieht unterschiedlich stark Punkte vom Modul-Score ab.

  • kritisch zieht den Score am stärksten nach unten
  • Warnung spürbarer, aber moderater Abzug
  • Hinweis kleiner Abzug, geringes Gewicht
  • bestanden kein Abzug
Schweregrade und ihre schematische Gewichtung im Score Ein Balkendiagramm zeigt die vier Schweregrade kritisch, Warnung, Hinweis und bestanden mit abnehmender Balkenlänge: kritische Befunde ziehen den Score am stärksten nach unten, Warnungen moderat, Hinweise nur leicht, bestandene Prüfungen ziehen den Score gar nicht ab. kritisch stärkster Abzug Warnung moderater Abzug Hinweis kleiner Abzug bestanden kein Abzug Schematische Darstellung der Gewichtung nach Schweregrad, kein exakter Punktwert.
Kritische Befunde wiegen im Score am schwersten, bestandene Prüfungen kosten keine Punkte. Die Balkenlängen sind schematisch, kein exakter Punktwert.

Aus der Summe aller Befunde einer Seite errechnet JERVIS einen Score zwischen einem Höchst- und einem Mindestwert. Ohne jeden Befund liegt der Score ganz oben, mit mehr und schwereren Befunden sinkt er, bleibt aber nach unten hin begrenzt statt auf null zu fallen.

Gewicht im Gesamtscore: Im gewichteten Gesamtscore der gesamten Website gehört das SEO-Modul gemeinsam mit der GEO-Prüfung zu den am stärksten gewichteten Modulen im JERVIS Report, deutlich vor Technik und Barrierefreiheit.
Beispiel

Ein echter SEO-Befund, Schritt für Schritt

So sieht ein einzelner Befund im JERVIS-Report aus. Die folgenden Werte sind ein fiktives, aber realistisches Beispiel, keine echten Kundendaten:

Warnung Meta Tags

Title-Länge außerhalb des Zielbereichs (72 Zeichen)

Fundstelle /leistungen/heizungsbau/
Befund Der Title-Tag hat 72 Zeichen und liegt damit außerhalb des Zielbereichs von 30 bis 60 Zeichen
Empfehlung Title auf 50 bis 60 Zeichen kürzen und das Hauptkeyword weiter vorne platzieren
Was das für Sie bedeutet: Ein zu langer Title wird in den Google-Suchergebnissen abgeschnitten. Nutzer sehen dann eine unvollständige, abgehackte Zeile statt Ihres eigentlichen Angebots, und klicken seltener.
Title-Länge: Zielbereich 30 bis 60 Zeichen und das Beispiel mit 72 Zeichen Eine Skala für die Title-Länge zeigt den Zielbereich von 30 bis 60 Zeichen als hervorgehobene Zone auf der Achse. Eine gestrichelte Markierung rechts davon bei 72 Zeichen zeigt das Beispiel aus dem Befund oben, das außerhalb des Zielbereichs liegt. 30 60 Zielbereich 30 bis 60 Zeichen Beispiel: 72 Zeichen außerhalb des Zielbereichs Werte aus dem Beispiel-Befund oben: Zielbereich 30 bis 60 Zeichen, Beispieltitel 72 Zeichen.
Der Beispiel-Titel mit 72 Zeichen liegt deutlich außerhalb des Zielbereichs von 30 bis 60 Zeichen.
Warum das zählt

Was ein SEO-Audit findet, das die Google Search Console nicht zeigt

Die Google Search Console zeigt, wie Google eine Website bereits sieht: Impressionen, Klicks, Indexierungsstatus. Das JERVIS SEO-Modul prüft stattdessen den Quelltext und die Struktur jeder einzelnen Seite direkt gegen 35 konkrete Kriterien. Das gilt unabhängig davon, ob ein Problem in der Search Console schon sichtbar ist.

Fehlende Title-Tags, unvollständige strukturierte Daten oder verwaiste Seiten fallen einzeln kaum auf, wirken sich aber auf jede betroffene Seite gleichzeitig aus. Wer nur stichprobenartig prüft, übersieht solche Muster leicht, weil sie erst im Vergleich über mehrere Seiten hinweg sichtbar werden.

Selbst prüfen: Wer den eigenen Title-Tag schnell sehen will, findet ihn im Browser per Rechtsklick auf Seitenquelltext anzeigen, im HTML-Kopf beim title-Element. Das ersetzt keine automatisierte Prüfung aller Unterseiten, hilft aber für einen schnellen Einzelblick.
Umfang

SEO-Audit im Free Scan vs. im vollständigen JERVIS Audit

Das SEO-Modul ist eines der 5 Module im kostenlosen Website-Check, neben Technik, Barrierefreiheit, Text-Analyse und GEO-Prüfung, für bis zu 6 Seiten.

Was ausschließlich im vollständigen JERVIS Audit läuft, ist die seitenübergreifende Cross-Page-Analyse. Duplicate Content und Keyword-Kannibalisierung zwischen mehreren Seiten liegen nicht im SEO-Modul selbst, sondern in dieser separaten Auswertung, die einen vollständigen Crawl der Website voraussetzt. Mehr dazu im Guide zur Seitenstruktur.

Häufige Fragen

FAQ zum SEO-Modul

Was prüft das JERVIS SEO-Modul genau?
Das SEO-Modul prüft jede gecrawlte Seite auf 35 einzelne Kriterien in 11 Kategorien. Die Kategorien sind: Content, Meta Tags, Headings, Structured Data, Interne Verlinkung, Technisch, Bilder, URL-Struktur, SERP Features, Social Media und Content Freshness. Jeder Befund bekommt einen Schweregrad von kritisch bis bestanden.
Wie unterscheidet sich das SEO-Modul von einem Blick in die Google Search Console?
Die Google Search Console zeigt, wie Google eine Website bereits sieht: Impressionen, Klicks, Indexierungsstatus. Das JERVIS SEO-Modul prüft stattdessen den Quelltext und die Struktur jeder Seite direkt gegen 35 konkrete Kriterien. Das gilt schon, bevor ein Problem überhaupt in der Search Console sichtbar wird, zum Beispiel fehlende Title-Tags, Heading-Hierarchie-Sprünge oder fehlende strukturierte Daten.
Was ist der Unterschied zwischen dem SEO-Modul und einer manuellen Prüfung?
Eine manuelle Prüfung deckt einzelne Seiten ab, kostet Zeit pro Seite und hängt von der Sorgfalt der prüfenden Person ab. Das SEO-Modul wendet dieselben 35 Kriterien konsistent auf jede gecrawlte Seite an und dokumentiert jeden Befund mit Fundstelle, Beschreibung und Empfehlung im Report.
Ist das SEO-Modul im kostenlosen Website-Check enthalten?
Ja. Das SEO-Modul ist eines der 5 Module im kostenlosen Website-Check, neben Technik, Barrierefreiheit, Text-Analyse und GEO-Prüfung, für bis zu 6 Seiten. Die seitenübergreifende Cross-Page-Analyse mit Duplicate Content und Keyword-Kannibalisierung läuft ausschließlich im vollständigen JERVIS Audit.
Wie berechnet JERVIS den SEO-Score einer Seite?
Jeder Befund kostet Punkte im Score, gestaffelt nach Schweregrad: kritische Befunde wiegen deutlich schwerer als Warnungen, Warnungen wieder deutlich schwerer als Hinweise, bestandene Prüfungen kosten nichts. Aus der Summe aller Befunde einer Seite errechnet JERVIS einen Score zwischen einem Höchst- und einem Mindestwert. Ohne jeden Befund steht der Score ganz oben, mit mehr und schwereren Befunden sinkt er. Im Gesamtscore der Website gehört das SEO-Modul gemeinsam mit der GEO-Prüfung zu den am stärksten gewichteten Modulen.
Prüft das SEO-Modul auch Duplicate Content und Keyword-Kannibalisierung zwischen mehreren Seiten?
Nein. Duplicate Content und Keyword-Kannibalisierung zwischen mehreren Seiten liegen nicht im SEO-Modul selbst, sondern in der separaten, seitenübergreifenden Cross-Page-Analyse, die einen vollständigen Crawl voraussetzt. Mehr dazu im Guide zur Seitenstruktur. Guide zur Seitenstruktur →
Was bringt mir das SEO-Modul konkret?
Eine Website, die inhaltlich gut ist, aber technisch unsauber aufgesetzt ist, bleibt für Google oft schwerer auffindbar, als sie sein müsste. Das SEO-Modul deckt genau diese unsichtbaren Bremsen auf, von fehlenden Title-Tags bis zu verwaisten Seiten, und übersetzt sie in eine priorisierte Liste im Report: was zuerst zu beheben ist, wo es gefunden wurde und was konkret zu tun ist. Statt vager Vermutungen bekommen Sie eine klare, nachvollziehbare Handlungsliste für mehr Sichtbarkeit in Google.
Wie finde ich meinen eigenen Title-Tag ohne Tool?
Klicken Sie auf einer beliebigen Seite mit der rechten Maustaste und wählen Sie Seitenquelltext anzeigen, oder nutzen Sie die Tastenkombination Strg+U. Im head-Bereich des HTML-Codes finden Sie das title-Element mit dem aktuellen Titel der Seite sowie direkt darunter meist das meta-description-Tag. So sehen Sie in wenigen Sekunden, ob beide gesetzt, individuell und sinnvoll lang sind.
Wie erkenne ich in der Google Search Console, ob eine Seite überhaupt indexiert ist?
Öffnen Sie in der kostenlosen Google Search Console den Bereich Seiten beziehungsweise den Indexierungsbericht. Dort listet Google jede Seite entweder als indexiert oder mit einem konkreten Ausschlussgrund, etwa Duplicate Content oder ein Crawling-Fehler. Das zeigt direkt, ob eine wichtige Seite in der Google-Suche überhaupt auftauchen kann.

Verwandte Themen: Mehr zu FAQPage- und BreadcrumbList-Markup zeigt der Guide zu Schema.org. Wie Duplicate Content und Kannibalisierung seitenübergreifend erkannt werden, zeigt der Guide zur Seitenstruktur. Stand: Juli 2026.

Vom manuellen Blick zum vollständigen SEO-Bild

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