Modul 10 von 12 · Market Intelligence
Wettbewerbsanalyse im JERVIS Scan: Wie der Marktvergleich wirklich funktioniert
Die JERVIS Wettbewerbsanalyse ist keine Prüfung einzelner Seiten, sondern eine eigene Pipeline-Stufe nach dem Website-Scan. Mehrere Analyseschritte ermitteln reale Wettbewerber-Domains, ein zweiter, programmatischer Algorithmus vergleicht Modul-Scores nach festen Regeln. Im kostenlosen Check gilt dabei eine bewusste Sonderregel, die dieser Guide offen erklärt.
Was die Wettbewerbsanalyse für Ihr Geschäft bedeutet
Ohne echten Marktvergleich bleibt die eigene Position ein Gefühl. Wettbewerber können Sie in einzelnen Bereichen längst überholt haben, unsichtbar für Sie, weil niemand regelmäßig nachschaut, wer online tatsächlich vorn liegt. Ein Satz wie „wir sind sicher besser als die Konkurrenz“ lässt sich ohne Daten weder belegen noch widerlegen.
Was das Modul liefert
Was Sie im Report bekommen
Was die Wettbewerbsanalyse ist: mehrstufige Marktanalyse plus programmatischer Vergleich
Die Wettbewerbsanalyse ist bei JERVIS keine Prüfung einzelner Seiten während des Crawls, sondern eine eigene Pipeline-Stufe, die nach dem Website-Scan läuft. Mehrere Analyseschritte ermitteln reale Wettbewerber-Domains und ordnen sie ein, ein zweites System vergleicht anschließend Modul-Scores programmatisch. Beide Systeme zusammen bilden das, was JERVIS als Modul 10 von 12 unter dem Namen Market Intelligence führt.
- 1
Wettbewerber finden
JERVIS leitet aus Seitentiteln, H1-Überschriften und Meta-Descriptions ab, was das Unternehmen anbietet, generiert daraus mehrere Google-Suchanfragen und wertet die Treffer aus. Bei blockierten Anfragen springt JERVIS zusätzlich auf Bing um. Bei lokal geprägten Branchen wie Fotografie, Handwerk, Arztpraxen oder Steuerberatung muss ein relevanter Teil der Anfragen den Standort enthalten, damit tatsächlich lokale statt bundesweite Wettbewerber gefunden werden.
- 2
Wettbewerber einordnen
Von jeder gefundenen Domain erfasst JERVIS Titel, Leistungen, USPs, Trust-Signale und eingesetzte Technologien. Ein Sprachmodell ordnet die Domains anschließend in direkte und indirekte Wettbewerber ein, mit Stärken, Schwächen und Alleinstellungsmerkmalen je Domain.
- 3
GEO-Sichtbarkeit einschätzen
JERVIS simuliert, wen ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews bei typischen Kaufberatungs-Fragen der Branche zitieren würden, und zeigt die eigene Lücke dazu.
- 4
Branchen-Standard zusammenfassen
Must-Have-Seiten, Trust-Signale, Content-Best-Practices und Design-Standards der erkannten Branche fließen in eine Marktzusammenfassung ein, aus der auch die Content-Opportunities entstehen.
Alle Ergebnisse fließen anschließend in eine Marktzusammenfassung, aus der auch die Content-Opportunities entstehen, siehe nächster Abschnitt. Für vollständige Scans läuft danach ein zweites, unabhängiges System: ein programmatischer Vergleichsalgorithmus. Er scannt die erkannten Wettbewerber-Domains tatsächlich und vergleicht Modul für Modul mit der eigenen Website, siehe Abschnitt „Wie bewertet wird“ weiter unten.
Was JERVIS misst: Wettbewerber, Marktstandards und Content-Lücken
Die vier Analyseschritte liefern vier zusammenhängende Ergebnisblöcke, die gemeinsam die Marktzusammenfassung bilden.
🎯 Direkte und indirekte Wettbewerber Kategorisierung
Warum wichtig: Erst die Trennung von direkter und indirekter Konkurrenz zeigt, gegen wen Sie eigentlich antreten.
⚖ Marktstandards und Marktlücken Analyse
Warum wichtig: Wer den Branchen-Standard nicht kennt, verwechselt schnell Kür mit Pflicht.
🌐 GEO-Sichtbarkeitssimulation KI-Suche
Warum wichtig: Kaufberatung verlagert sich zunehmend in KI-Antworten, dort unsichtbar zu sein kostet Anfragen, ohne dass es im klassischen Ranking auffällt.
📝 Content-Opportunities Lücken
Warum wichtig: Jede unbesetzte Lücke ist eine Content-Chance, die Wettbewerber schon vorgemacht haben.
Wie bewertet wird: Schwellenwerte, Rangfolge und die Sonderregel im kostenlosen Check
Der programmatische Vergleichsalgorithmus arbeitet mit festen Schwellenwerten statt mit Gefühl. Vier Regeln bestimmen, was am Ende als Stärke, Schwäche oder gemeinsamer Befund erscheint.
Diese vier Regeln setzen voraus, dass für jeden verglichenen Wettbewerber ein echter Modul-Score vorliegt. Genau das ist im kostenlosen Check nicht der Fall, dort gilt eine bewusste Sonderregel.
Beispiel: So liest sich ein Modul-für-Modul-Vergleich
Das folgende Rechenbeispiel zeigt, wie die vier Regeln aus dem letzten Abschnitt in der Praxis wirken. Domainnamen und Werte sind frei erfunden, sie ersetzen keinen echten Scan, sondern veranschaulichen ausschließlich die Bewertungslogik.
Illustratives Rechenbeispiel mit fiktiven Domains und frei gewählten Werten, keine echten Messwerte.
In diesem Beispiel liegt Wettbewerber A in Technik und GEO spürbar vorn, das zählt nach Regel 2 als seine Stärke. Im Text-Modul liegen dagegen Sie klar vorn, und zwar gegenüber beiden Wettbewerbern, damit gilt Text nach Regel 3 als durchgängiger Vorteil. Umgekehrt liegen beide Wettbewerber im GEO-Modul deutlich vor Ihnen, GEO wäre in diesem Beispiel also ein durchgängiger Nachteil. Bei einem echten Scan mit echten Modul-Scores leitet JERVIS aus solchen Mustern automatisch die Rangfolge, den Punktabstand zum Wettbewerber-Durchschnitt und die gemeinsamen Befunde ab.
Was das für Sie bedeutet: Ein Modul, in dem Sie gegen jeden Wettbewerber verlieren, ist eine andere Baustelle als eines, in dem nur ein einzelner Wettbewerber knapp vorn liegt. Genau diese Unterscheidung entscheidet, was zuerst bearbeitet werden sollte.
Warum das zählt: die eigene Position objektiv statt vermutet
Ohne Wettbewerbsanalyse bleibt die Einschätzung der eigenen Marktposition ein Gefühl. Ein Satz wie „wir sind sicher besser als die Konkurrenz“ lässt sich weder belegen noch widerlegen. Die programmatische Auswertung ersetzt dieses Gefühl durch einen Rang unter allen verglichenen Domains und einen Punktabstand zum Wettbewerber-Durchschnitt. Dazu kommt eine klare Liste, in welchen Modulen Sie durchgängig vorn oder durchgängig hinten liegen. Das verändert die Priorisierung: Ein durchgängiger Rückstand gegen alle Wettbewerber wiegt schwerer als ein knapper Rückstand gegen einen einzelnen Wettbewerber. Mehr zur Einordnung der eigenen Werte im Branchenkontext zeigt der Guide zu Branchen-Standards.
Free Scan, JERVIS Audit und Autopilot PROTECT im Vergleich
Die Tiefe der Wettbewerbsanalyse unterscheidet sich klar zwischen den drei JERVIS-Stufen.
-
Kostenlos
Free Scan
Ohne Kosten, ohne Anmeldung✓ Bis zu 3 echte Wettbewerber-Domains aus der Marktanalyse✓ Modul-Vergleichswerte je Wettbewerber sind eine synthetische Näherung, siehe Abschnitt „Wie bewertet wird“✓ Wettbewerber-Deep-Dive über alle 5 Module ist im Report als gesperrter Punkt markiert -
Einmalig
JERVIS Audit
790 Euro Einführungspreis, regulär 990 Euro, zzgl. MwSt.✓ Echter, leichter Scan jedes erkannten Wettbewerbers: mehrere Seiten, DOM-basiert✓ Echte Modul-Scores, Rangfolge und Punktabstand je Wettbewerber✓ Gemeinsame Marktbefunde, etwa wenn die meisten verglichenen Domains kein Schema.org einsetzen -
Laufend
Autopilot PROTECT
Ab 1.290 Euro pro Monat Einführungspreis, regulär 1.490 Euro, zzgl. MwSt., 12 Monate Mindestlaufzeit.✓ Wiederholt die Wettbewerbsanalyse laufend, damit neue Konkurrenten und Marktverschiebungen sichtbar werden✓ Bindet Content-Opportunities aus der Marktanalyse in die laufende Content-Planung ein
Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
FAQ zur JERVIS Wettbewerbsanalyse
Verwandte Themen: Wie Sie aus den erkannten Content-Opportunities konkrete Keywords mit Suchvolumen und Priorität ableiten, zeigt der Guide zur Keyword-Strategie. Wo Ihre eigenen Werte im Branchenvergleich stehen, zeigt der Guide zu Branchen-Standards. Stand: Juli 2026.
Wissen, wo Sie im Markt stehen
Starten Sie den kostenlosen Check für eine erste Einordnung, oder holen Sie sich mit dem JERVIS Audit echte Modul-Scores Ihrer Wettbewerber.