Zum Inhalt springen

Ratgeber

Pentest-Kosten: Die ehrliche Antwort ohne Festpreistabelle

Wer nach „Was kostet ein Pentest“ sucht, bekommt meist vage Bandbreiten ohne Substanz. Wir drehen den Spieß um: erst die echten Kostenfaktoren, Scope, Systemanzahl und Tierstufe, danach der transparente Ablauf bei JERVIS AEGIS.

Scoping vor jedem Test
Keine Pauschalpreise
CVSS-bewertete Findings
Nur freigegebene Systeme
Ausgangslage

Was kostet ein Pentest? Warum diese Frage keine Pauschalantwort hat

Wer „was kostet ein Pentest“ in eine Suchmaschine eingibt, sucht eine einzelne Zahl. Die gibt es hier absichtlich nicht. Ein Pentest ist kein Produkt von der Stange, das sich vorab bepreisen lässt wie eine Website mit festem Seitenumfang. Bevor der erste Test läuft, muss klar sein, welche Systeme überhaupt geprüft werden, wie viele Endpunkte im Scope liegen und wie tief getestet werden soll. Diese drei Angaben kennt vor dem Scoping-Gespräch niemand, auch wir nicht.

Deshalb wäre jede pauschale Preistabelle für einen Pentest entweder erfunden oder unvollständig. Belastbare Zahlen zu Pentest-Honoraren anderer Anbieter liegen uns nicht vor und wären hier nur geraten, deshalb nennen wir sie nicht. Was wir stattdessen liefern: eine ehrliche Erklärung der Faktoren, die den Preis tatsächlich bestimmen, und einen transparenten Ablauf bis zum Angebot.

Scoping-Gespräch: Ein kurzes, kostenloses Gespräch vor jedem Pentest, in dem Scope, Systeme, Zeitfenster und Rules of Engagement gemeinsam festgelegt werden. Ohne dieses Gespräch startet kein Test.
Kostenfaktoren

Die Faktoren, die den Preis eines Pentests bestimmen

Fünf Faktoren bestimmen, wie aufwendig und damit wie teuer ein Pentest wird. Sie wirken nicht isoliert, sondern addieren sich zu Ihrem individuellen Preis, den wir erst nach dem Scoping-Gespräch nennen können.

Einfluss der fünf Kostenfaktoren auf den Pentest-Preis Schematische Übersicht ohne Messwerte: fünf Kostenfaktoren nebeneinander mit der im Text genannten Einflussstärke. Scope, Systemanzahl und Testtiefe beziehungsweise Tierstufe sind mit hohem Einfluss eingestuft. Rules of Engagement und Reporting-Tiefe sind mit mittlerem Einfluss eingestuft. Hoch Scope Hoch Systemanzahl Hoch Testtiefe / Tierstufe Mittel Rules of Engagement Mittel Reporting-Tiefe
Scope, Systemanzahl und Testtiefe beziehungsweise Tierstufe wirken laut Text am stärksten auf den Preis, Rules of Engagement und Reporting-Tiefe mit mittlerem Einfluss. Schematische Darstellung der im Text genannten Einstufungen, keine Zahlenwerte.
  • Scope

    Wie viele Domains, Subdomains, Applikationen und Schnittstellen im Test enthalten sind, bestimmt den Aufwand direkter als jeder andere Faktor. Ein einzelner Login-Bereich ist etwas anderes als eine komplette Infrastruktur.

    Einfluss: Hoch
  • Systemanzahl

    Jedes zusätzliche System bedeutet eigene Tests, eigene Konfigurationsprüfung und eigene Findings. Zehn Systeme lassen sich nicht im selben Aufwand prüfen wie eines.

    Einfluss: Hoch
  • Testtiefe und Tierstufe

    Reconnaissance, Vulnerability Assessment oder Full Pentest: jede Tierstufe braucht unterschiedlich viel Zeit und unterschiedliches Werkzeug. Tiefere Stufen bauen auf den vorherigen auf.

    Einfluss: Hoch
  • Rules of Engagement

    Enge Zeitfenster, viele Abstimmungsrunden oder strenge Freigabeprozesse erhöhen den Koordinationsaufwand, unabhängig vom eigentlichen Testumfang.

    Einfluss: Mittel
  • Reporting-Tiefe

    Ein knapper Befund ist schneller geschrieben als ein Findings-Report mit CVSS-Bewertung je Schwachstelle, Management Summary und optionalem Re-Test.

    Einfluss: Mittel
Rechtliche Einordnung

Warum seriöse Pentests kein Festpreis-Produkt von der Stange sind

Ein Anbieter, der ohne Scoping-Gespräch einen Festpreis nennt, kennt entweder Ihre Systeme schon oder rät. Rechtlich ist ein Zugriffstest ohne schriftliche Freigabe der geprüften Systeme nicht zulässig, technisch lässt sich der Aufwand ohne bekannten Scope nicht seriös kalkulieren. Genau deshalb gibt es auch bei JERVIS AEGIS keinen Sofort-Checkout: Scope, Zeitfenster, erlaubte Methoden und Ansprechpartner müssen vor dem ersten Test schriftlich fixiert sein, sonst ist kein Test durchführbar.

Wer allgemeine Hintergründe zu Schwachstellen in Webanwendungen sucht, findet Einordnung in unserem Web-Security-Guide. Wer wissen will, welche Systeme aus datenschutzrechtlicher Sicht überhaupt geprüft werden dürfen, findet Antworten im DSGVO-Check-Guide.

Vorsicht bei Sofort-Angeboten: Nennt ein Anbieter einen Pentest-Festpreis ohne vorheriges Scoping-Gespräch, fehlt entweder das Wissen über Ihre Systeme oder die Sorgfalt. Fragen Sie in diesem Fall nach, was genau geprüft wird.
Die JERVIS-Antwort

JERVIS AEGIS: Scoping-Gespräch statt Blackbox

Bei JERVIS AEGIS beginnt jeder Pentest mit demselben ersten Schritt: einem kostenlosen Scoping-Gespräch. Darin legen wir gemeinsam fest, welche Systeme geprüft werden, in welchem Zeitfenster getestet wird und welche Methoden erlaubt sind. Diese Rules of Engagement werden schriftlich fixiert, bevor überhaupt ein Test beginnt. Während des Tests wird ausschließlich auf den freigegebenen Systemen gearbeitet, kein Test verlässt den vereinbarten Scope.

Ablauf eines AEGIS-Pentests: vom Scoping-Gespräch bis zum Findings-Report Schematisches Ablaufdiagramm ohne Messwerte: Am Anfang steht ein kostenloses Scoping-Gespräch, in dem Systeme, Zeitfenster und Methoden festgelegt werden. Daraus abzweigend wird festgehalten, dass der Preis erst danach festgelegt wird, abhängig von Scope, Systemanzahl und Tierstufe, zuzüglich Mehrwertsteuer. Der Hauptablauf führt weiter über die schriftliche Fixierung der Rules of Engagement vor Testbeginn, den Test ausschließlich auf den freigegebenen Systemen, bis zum priorisierten Findings-Report mit Risikobewertung je Schwachstelle. Kostenloses Scoping-Gespräch Systeme, Zeitfenster, Methoden Preis erst danach festgelegt Scope, Systemanzahl, Tierstufe zzgl. MwSt. Rules of Engagement schriftlich fixiert Vor Beginn des Tests Test nur auf freigegebenen Systemen Kein Verlassen des vereinbarten Scopes Priorisierter Findings-Report Risikobewertung je Schwachstelle
Jeder AEGIS-Pentest beginnt mit dem kostenlosen Scoping-Gespräch und endet beim priorisierten Findings-Report. Schematische Darstellung des im Text beschriebenen Ablaufs, keine Messwerte.

Am Ende steht ein priorisierter Findings-Report mit Risikobewertung je Schwachstelle. Der Preis für AEGIS steht deshalb bewusst nicht auf dieser Seite: er wird nach dem Scoping-Gespräch festgelegt und richtet sich nach Scope, Systemanzahl und Tierstufe, zzgl. MwSt. Die Frage „was kostet ein Pentest“ beantwortet sich bei AEGIS also im Gespräch, nicht in einer Preisliste. Details zum Ablauf und den drei Tierstufen finden Sie auf der Produktseite JERVIS AEGIS.

Preisstruktur AEGIS: Kein Festpreis, kein Sofort-Checkout. Der Preis ergibt sich aus Scope, Systemanzahl und Tierstufe und wird im kostenlosen Scoping-Gespräch besprochen, zzgl. MwSt. Details: JERVIS AEGIS. Die übrigen JERVIS-Preise im Überblick: Preisübersicht.
Im Report

Was im Findings-Report konkret steht

Der Findings-Report ist das zentrale Ergebnis jedes AEGIS-Pentests. Jede gefundene Schwachstelle wird nach CVSS bewertet, von kritisch bis niedrig, mit einem konkreten Reproduktionsschritt und einer Einschätzung der Auswirkung. Dazu kommt eine Management Summary ohne Fachsprache, verständlich für Geschäftsführung, nicht nur für die IT-Abteilung. Auf Wunsch folgt nach der Behebung ein Re-Test, der prüft, ob die gemeldeten Schwachstellen tatsächlich geschlossen wurden.

Aufbau des Findings-Reports: je Schwachstelle, Management Summary, optionaler Re-Test Schematische Baumdarstellung ohne Messwerte: Der Findings-Report gliedert sich in drei Bestandteile. Je gefundene Schwachstelle enthält eine CVSS-Bewertung von kritisch bis niedrig, einen Reproduktionsschritt und eine Einschätzung der Auswirkung. Dazu kommt eine Management Summary ohne Fachsprache, verständlich für Geschäftsführung, nicht nur für die IT-Abteilung. Optional folgt nach der Behebung ein Re-Test, der prüft, ob die gemeldeten Schwachstellen geschlossen wurden. Findings-Report Ergebnis jedes AEGIS-Pentests Je Schwachstelle CVSS-Bewertung kritisch bis niedrig Reproduktionsschritt und Einschätzung der Auswirkung Management Summary Ohne Fachsprache, verständlich für Geschäftsführung, nicht nur für die IT-Abteilung Re-Test Optional, auf Wunsch Nach der Behebung Prüft, ob Schwachstellen tatsächlich geschlossen wurden
Der Findings-Report gliedert sich in die Bewertung je Schwachstelle, die Management Summary und den optionalen Re-Test. Schematische Darstellung, keine Zahlenwerte.

Wichtig für die Einordnung: AEGIS garantiert nicht, dass Ihre Systeme danach sicher sind. Ein Pentest ist eine Momentaufnahme des vereinbarten Scopes zum Testzeitpunkt, kein Zertifikat für dauerhafte Sicherheit. Was innerhalb des Scopes gefunden wurde, steht klar im Report. Was außerhalb des Scopes liegt, bleibt unbekannt.

FAQ

Häufige Fragen zu Pentest-Kosten

Was kostet ein Pentest bei JERVIS?
JERVIS AEGIS hat keinen Festpreis von der Stange. Der Preis wird nach dem Scoping-Gespräch festgelegt und richtet sich nach Scope, Systemanzahl und gewählter Tierstufe. Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt.
Warum gibt es keinen Sofort-Checkout für einen Pentest?
Ein Pentest ohne vorheriges Scoping-Gespräch ist rechtlich und technisch nicht durchführbar. Scope, Systeme, Zeitfenster und Rules of Engagement müssen vor dem ersten Test schriftlich fixiert sein. Deshalb steht am Anfang immer ein Gespräch, kein Warenkorb.
Welche Faktoren beeinflussen den Pentest-Preis am meisten?
Am stärksten wirken Scope, Systemanzahl und die gewählte Testtiefe beziehungsweise Tierstufe. Rules of Engagement und die Reporting-Tiefe wirken sich ebenfalls aus, allerdings mit geringerem Einfluss.
Was unterscheidet die drei Tierstufen bei AEGIS?
Tier 1, Reconnaissance und Surface Scan, kartiert die extern sichtbare Angriffsfläche ohne aktive Angriffsversuche. Tier 2, Vulnerability Assessment, testet gezielt Applikation und Schnittstellen auf bekannte Schwachstellenmuster. Tier 3, Full Pentest, simuliert einen vollständigen, realen Angriff innerhalb des freigegebenen Scopes.
Was steht im Findings-Report?
Der Findings-Report enthält jede gefundene Schwachstelle mit CVSS-Risikobewertung, einem Reproduktionsschritt, der Auswirkung und einer Behebungsempfehlung, dazu eine Management Summary ohne Fachsprache. Optional folgt ein Re-Test nach der Behebung.
Garantiert ein Pentest, dass meine Systeme danach sicher sind?
Nein. Kein Pentest kann Sicherheit garantieren, auch AEGIS nicht. Ein Pentest ist eine Momentaufnahme des vereinbarten Scopes zum Testzeitpunkt, kein Zertifikat für dauerhafte Sicherheit.

Was kostet Ihr Pentest konkret?

Kein Rätselraten: Im kostenlosen Scoping-Gespräch bekommen Sie eine klare Einschätzung zu Scope, Tierstufe und Preis.

Pentest anfragen → AEGIS im Detail ansehen
Ratgeber zu Website-Kosten: Was kostet eine Website →
Alle JERVIS-Preise: Preisübersicht ansehen →