Mobile-Modul
Mobile-Optimierung: Das JERVIS Mobile-Modul prüft jede Seite zweimal
JERVIS öffnet jede gescannte Seite bei zwei echten Bildschirmbreiten. Einmal als Desktop-Ansicht mit 1920 mal 1080 Pixel, einmal als mobile Ansicht mit 390 mal 844 Pixel. Beide Durchläufe sind echtes Browser-Rendering, keine verkleinerte Desktop-Simulation. Diese Seite zeigt, was das Mobile-Modul dabei konkret prüft, mit welchen Schwellenwerten es arbeitet und wie die Ergebnisse in den Score einfließen.
Was bringt Ihnen das Mobile-Modul?
Ein wachsender Anteil Ihrer Besucher kommt mobil auf Ihre Website. Ein zu kleines Klickziel, eine Zoom-Sperre oder ein defektes mobiles Menü kosten dort Kunden, oft ohne dass es am Desktop überhaupt auffällt, und bergen zusätzlich ein rechtliches Risiko.
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📱 Reibung auf dem wichtigsten Gerät finden
Was am Desktop gut aussieht, kann auf dem Smartphone unbedienbar sein. Das Mobile-Modul prüft die echte mobile Ansicht, nicht nur eine verkleinerte Desktop-Simulation.
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⚖️ Abmahnrisiko BFSG reduzieren
Der BFSG-Zoom-Check deckt eine der häufigsten und am leichtesten zu behebenden Barrierefreiheits-Lücken auf, bevor sie zum rechtlichen Problem wird.
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📈 Site-weiten Mobile-Score im Blick behalten
Statt einzelner Stichproben zeigt der volle Audit, wie mobiltauglich Ihre gesamte Website ist, mit priorisierten Stellen für die größte Wirkung.
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✅ Konkrete Fundstelle statt Bauchgefühl
Jeder Befund im Report nennt die Fundstelle und eine Empfehlung, damit Klickziele, Schrift und Zoom-Fähigkeit gezielt korrigiert werden können.
Was das Mobile-Modul auf der mobilen Ansicht zusätzlich prüft
Die Desktop-Ansicht mit 1920 mal 1080 Pixel wird bei jedem Scan geprüft. Zusätzlich lädt JERVIS jede Seite standardmäßig auch bei 390 mal 844 Pixel, einem iPhone-ähnlichen Profil mit dreifacher Pixel-Dichte. So wird jede Seite bei zwei komplett unterschiedlichen Bildschirmbreiten ausgewertet, nicht nur eine verkleinerte Desktop-Ansicht simuliert.
Mobile-Viewport
- Klickziele: 24×24px WCAG-Mindestgröße, 44×44px Komfort-Zielgröße
- Horizontaler Overflow im Prüfkatalog
- Kleine Schrift unter 14px im Prüfkatalog
- Verdeckende Fixed-Elemente im Prüfkatalog
- Zoom-Sperre: eigener kritischer BFSG-Check
- Mobiles Menü wird wirklich angeklickt
Desktop-Viewport
- Referenzansicht, bei jedem Scan geprüft
- Layout und Vollständigkeit im Vergleich
- Gleiche Inhalte wie mobil sind Pflicht
- Ergänzt die mobile Bewertung
- Ersetzt die mobile Prüfung nicht
Weitere Checks im Prüfkatalog des Mobile-Moduls
Mobile Optimierung umsetzen: die wichtigsten Handgriffe
Die meisten Befunde aus dem Prüfkatalog oben lassen sich mit wenigen, gezielten Änderungen am Code beheben. Die folgenden fünf Handgriffe decken die häufigsten Ursachen ab.
Viewport-Meta-Tag korrekt setzen
Der Viewport-Meta-Tag legt fest, dass der Browser die Seite in der echten Gerätebreite lädt, statt sie als verkleinerte Desktop-Version darzustellen. Ohne diesen Tag verzerren mobile Betriebssysteme Layout und Touch-Targets. Der Tag gehört früh in den Kopfbereich jeder Seite.
Touch-Targets per CSS umsetzen
Über min-height und min-width oder ausreichend Padding lässt sich die Klickfläche eines Elements unabhängig vom sichtbaren Inhalt vergrößern. Für die WCAG-Mindestgröße genügen 24 mal 24 Pixel, darüber liegen die oben beschriebenen Komfortwerte 44 (Apple) und 48 (Google) als der bessere Zielwert.
Lesbare Schriftgrößen: 16px-Basis gegen iOS-Zoom
Liegt die Schriftgröße eines Eingabefelds unter 16 Pixel, zoomt iOS beim Fokussieren automatisch hinein, um den Text lesbar zu machen, und das Layout verspringt. Eine Basis-Schriftgröße von mindestens 16 Pixel, gerade bei Formularfeldern, verhindert diesen automatischen Zoom zuverlässig.
Zoom nicht sperren
Das Attribut user-scalable=no sowie eine maximum-scale-Begrenzung von 1 oder kleiner verhindern, dass Nutzer mit Sehschwäche die Seite vergrößern können. Das ist genau der kritische BFSG-Zoom-Befund von oben. Verzichten Sie deshalb vollständig auf diese Einschränkung im Viewport-Tag.
Bilder responsive einbinden
Ohne Begrenzung sprengen große Bilder die mobile Bildschirmbreite und erzeugen genau den horizontalen Overflow, den das Mobile-Modul als Befund meldet. max-width:100% mit automatischer Höhe sorgt dafür, dass sich jedes Bild an die verfügbare Breite anpasst.
Zwei Viewports, ein Score: wie die mobile Prüfung bewertet
Jeder Fund bekommt einen von vier Schweregraden und fließt darüber in mehrere Score-Ebenen ein, von der einzelnen Seite bis zur ganzen Website.
Vier Schweregrade
kritisch, Warnung, Hinweis und bestanden. Kritische Befunde ziehen den Score am stärksten nach unten, Warnungen spürbar, Hinweise nur leicht, bestandene Prüfungen kosten nichts.
Bewertungslogik
Aus der Summe aller Befunde errechnet JERVIS einen Score zwischen einem Höchst- und einem Mindestwert. Ohne Findings bleibt der Score ganz oben.
Zwei Modulgewichte
Die mobilen Prüfungen verteilen sich auf das Technik-Modul und das Barrierefreiheits-Modul, beide mit demselben, spürbaren Gewicht im website-weiten Gesamtscore.
Site-weiter Mobile-Score
Der site-weite Mobile-Score ist eine separate Zusatzkennzahl, die ausschließlich im vollständigen JERVIS Audit berechnet wird, unabhängig von der Standard-Bewertung der beiden Modulgewichte oben. Er sinkt mit dem Anteil betroffener Seiten: je mehr Seiten Overflow, zu kleine Klickziele, kleine Schrift, eine Zoom-Sperre oder verdeckende Fixed-Elemente aufweisen, desto niedriger fällt er aus.
So sieht ein Mobile-Befund aus
Ein Beispiel-Befund, wie JERVIS ihn im Report zeigt (fiktive Beispieldaten zur Illustration):
- Titel
- Klickziel unterschreitet WCAG-Mindestgröße (18×20 Pixel)
- Fundstelle
- Filter-Button in der mobilen Produktübersicht
- Beschreibung
- Das Element ist mit 18 mal 20 Pixel kleiner als die WCAG-Mindestgröße von 24 mal 24 Pixel.
- Empfehlung
- Klickfläche auf mindestens 24×24, besser 44×44 Pixel vergrößern.
- Schweregrad
- Warnung
- Was das für Sie bedeutet
- Ein zu kleines Klickziel verfehlen Daumen auf dem Smartphone häufiger als Mauszeiger auf dem Desktop. Das kostet im Zweifel eine Bestellung oder Anfrage, ohne dass jemand sich beschwert, der Kunde geht einfach.
Warum Mobile-First mehr ist als ein responsives Layout
Ein Layout, das sich an die Bildschirmbreite anpasst, ist die Grundlage, nicht das Ziel. Mobile-First bedeutet: Klickziele müssen mit dem Daumen sicher treffbar sein, Text muss ohne Zoom lesbar sein, und Nutzer mit Sehschwäche müssen trotzdem heranzoomen können. Genau diese Ebene prüft das Mobile-Modul zusätzlich zum reinen Layout-Check. Der erste Grund: Google bewertet mit Mobile-First Indexing überwiegend die mobile Version einer Seite. Der zweite Grund: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz macht seit Juni 2025 Mindestgrößen und Zoom-Fähigkeit zur rechtlichen Pflicht.
Mobile-Grundprüfung im Free Scan, site-weiter Mobile-Score im Full Audit
Die technische Grundprüfung, also Technik-Modul und Barrierefreiheits-Modul inklusive WCAG-Zielgröße und BFSG-Zoom-Check, ist Teil der 5 Module im kostenlosen Website-Check. Der site-weite Mobile-Score über alle Seiten hinweg sowie der echte Klicktest des mobilen Menüs sind ausschließlich Teil des vollständigen JERVIS Audits.
Kostenloser Website-Check
Technik-Modul und Barrierefreiheits-Modul prüfen die WCAG-Zielgröße von 24×24px und den BFSG-Zoom-Check auf bis zu 6 gescannten Seiten. Kostenlos.
JERVIS Audit
Zusätzlich: site-weiter Mobile-Score über alle Seiten hinweg und der echte Mobile-Menü-Klicktest aus dem Interaktions-Modul. Einmalig 790 Euro Einführungspreis, zzgl. MwSt.
FAQ zur mobilen Prüfung von JERVIS
Verwandte Themen: Mobile Ladezeit hängt eng mit den Core Web Vitals zusammen. Den echten Klicktest des mobilen Menüs vertieft die Seite zum Interaktions-Modul. Zoom-Fähigkeit und Zielgrößen gehören zur Barrierefreiheit und BFSG-Konformität. Stand: Juli 2026.
Am Smartphone überzeugen, wo Kunden suchen
Prüfen Sie Touch-Targets, Overflow, Zoom-Sperre und Schrift auf der echten mobilen Ansicht. Der JERVIS Audit liefert einen site-weiten Mobile-Score und den echten Mobile-Menü-Klicktest.